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Anwalt kritisiert „Klassenjustiz“

Volkswagen Anwalt kritisiert „Klassenjustiz“

Im Kampf gegen angebliche Scheinwerkverträge bei Volkswagen haben die Testfahrer der VW-Partnerfirmen in der vergangenen Woche eine erste Niederlage vor dem Arbeitsgericht einstecken müssen. Ihr Rechtsanwalt kritisierte das Urteil gestern im Vorsfelder Schützenhaus als „Klassenjustiz“.

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Schützenhaus in Vorsfelde: Anwalt Rolf Geffken (re.) informierte gestern über den Prozess um die Testfahrer.

Quelle: Photowerk (mv)

Zu der Info-Veranstaltung hatte die Initiative „Leakleiharbeit“ eingeladen, deren Aufruf gestern rund 90 Besucher folgten. Auf dem Podium saßen unter anderem zwei Testfahrer der VW-Partnerfirmen sowie ein Daimler-Betriebsrat aus Bremen. Anwalt Rolf Geffken machte erneut deutlich, warum es sich bei den Verträgen zwischen den Partnerfirmen und VW aus seiner Sicht um Scheinwerkverträge handele. Dass das Arbeitsgericht die ersten Klagen quasi im Schnellverfahren abgewiesen habe, werde man nicht hinnehmen. Geffken warf die Frage nach der Unabhängigkeit der Braunschweiger Justiz auf. Denn: „Man hat es hier mit der geballten Macht eines der größten Automobilkonzerne der Welt zu tun.“

Die VW-Partnerfirmen üben laut Geffken inzwischen massiven Druck auf ihre Beschäftigten aus, was er als Angriff auf die freie Meinungsäußerung wertete. „Hierzu wird sich auch die Firma VW erklären müssen“, so der Anwalt.

htz

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