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Altmaier bei VW: "Gemeinsam" für Opel-Zukunft kämpfen

Betriebsversammlung Altmaier bei VW: "Gemeinsam" für Opel-Zukunft kämpfen

Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) hat am Dienstag die Betriebsversammlung im Wolfsburger VW-Werk besucht. Mit Blick auf die Verhandlungen um die Zukunft von Opel warnte Altmaier vor negativen Folgen für den Automobil-Standort Deutschland.

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VW-Betriebsversammlung: Betriebsratschef Bernd Osterloh (v.l.), Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch und Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU).

Quelle: VW-Betriebsrat

Wolfsburg. „Wenn wir zulassen, dass ein Traditionsunternehmen wie Opel plötzlich in eine Situation kommt, wo nicht klar ist, wie die Entwicklungsperspektive der Zukunft ist, dann schadet es dem Automobil-Standort Deutschland insgesamt“, sagte Altmaier nach Teilnehmerangaben. „Und deshalb sollten wir gemeinsam dafür kämpfen, dass auch die Kolleginnen und Kollegen von Opel weiter gute Autos in Deutschland bauen und verkaufen.“ Die Bundesregierung sei mit „sehr viel Einsatz“ dabei mitzuhelfen, „dass die Enden zueinander kommen“.

VW-Betriebsversammlung Februar 2017: BR-Chef Bernd Osterloh, AR-Chef Hans-Dieter Pötsch und Kanzleramtsminister Peter Altmaier.

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VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh mahnte bei der Betriebsversammlung eine stärkere Unterstützung der Bundesregierung beim Einstieg in die Elektromobilität an: „Der erfolgreiche Übergang zur Elektromobilität kann nur gelingen, wenn Industrie, Belegschaften und der Staat gemeinsam diese Riesenaufgabe angehen. Da denke ich zum Beispiel an die Ladeinfrastruktur. Da kann die Bundesregierung, wenn es nach mir geht, gerne ein bisschen aktiver werden“, sagte Osterloh. Mit dem Zukunftspakt habe Volkswagen den Wandel hin zur Elektromobilität eingeleitet.

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