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Affäre um rechtsradikale E-Mails

Volkswagen Affäre um rechtsradikale E-Mails

Volkswagen geht gegen einen Mitarbeiter vor, der E-Mails mit rechten Inhalten von seiner Dienstadresse bei VW verschickt hat. „Das Unternehmen distanziert sich ganz entschieden von diesen Inhalten“, so ein VW-Sprecher.

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Wirbel um rechte E-Mails, die von einem Computer im VW-Werk abgeschickt wurden: Das Unternehmen distanziert sich von den Schreiben und untersagte dem Mitarbeiter weitere Mails dieser Art.

Quelle: Fotos: Archiv

Ein Bericht der Tageszeitung „taz“ brachte die Affäre ins Rollen. Die Zeitung hatte berichtet, dass extrem rechte Burschenschafter planen, wie sie sich im Dachverband „Deutsche Burschenschaft“ an die Macht putschen können. Dabei zitierte die taz auch direkt aus E-Mails, in denen es unter anderem heißt, dass Einwanderer „hauptsächlich“ wegen der „sozialen Sicherungssysteme“ nach Deutschland kämen.

Einer der Mail-Autoren, ein VW-Mitarbeiter und Mitglied einer Burschenschaft, klagte jetzt vor dem Landgericht Braunschweig gegen die Veröffentlichung der Mails. Die Klage wurde abgewiesen, aber vor Gericht behauptete der VW-Mitarbeiter laut „taz“, er habe die E-Mails völlig legal über seinen Dienstaccount schreiben dürfen.

Das sieht VW anders. „Das dienstliche Mailsystem können Mitarbeiter in begrenztem Umfang privat nutzen, wenn Arbeitsinhalte und Arbeitszeiten nicht eingeschränkt werden“, sagte ein VW-Sprecher. In diesem Fall sei „dem Mitarbeiter untersagt worden, weitere Privat-Mails mit den geschilderten Inhalten über die Dienst-Mailadresse zu senden“. Und: „Gehen Sie aber davon aus, dass konsequente Maßnahmen ergriffen wurden“, so der VW-Sprecher.

htz

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