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Absatz-Rückgang: VW verkaufte weniger Autos

Volkswagen Absatz-Rückgang: VW verkaufte weniger Autos

Inmitten des Skandals um manipulierte Abgaswerte von Dieselmotoren muss Volkswagen weitere Absatzrückgänge hinnehmen. Im Oktober verkaufte die Marke VW-Pkw mit 490.000 Autos weltweit 5,3 Prozent weniger Fahrzeuge als ein Jahr zuvor. Die Auslieferungen des gesamten VW-Konzerns sanken im Oktober um 3,5 Prozent auf 831.300 Autos.

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Volkswagen: Die Absatzzahlen gingen im Oktober zurück.

„Die Marke Volkswagen Pkw erlebt aktuell herausfordernde Zeiten“, sagte Vertriebschef Jürgen Stackmann. Neben dem Diesel-Debakel zählte er dazu die insgesamt angespannte Lage auf dem Weltmarkt. Im größten Automarkt China legte VW-Pkw hingegen zu und lieferte 1,8 Prozent Autos mehr aus. Auch in Deutschland gab es mit 1,9 Prozent ein Plus. In Europa gab es einen Rückgang von 1,1 Prozent, in Russland und Südamerika sank der Absatz weiter kräftig. In den USA legte VW um 0,2 Prozent zu.

Seit dem Jahresanfang wurden 4,84 Millionen VW-Wagen ausgeliefert, rund 4,7 Prozent weniger als 2014. Bei allen Konzernmarken betrug das Minus 1,7 Prozent auf knapp 8,26 Millionen Fahrzeuge.

Bisher gibt es nach Angaben von VW kein größeres Nachfrage-Minus. Weil zwischen Bestellung und Auslieferung vieler Autos in Deutschland meist mehrere Wochen oder sogar Monate liegen, könnte sich die Abgas-Affäre erst später stärker in den Zahlen niederschlagen. Auto-Experte Frank Schwope von der Nord LB rechnet im Jahr 2016 mit einem Minus der weltweiten Auslieferungen des VW-Konzerns in Höhe von ein bis vier Prozent.

Mit Blick auf die 2016 beginnenden Umrüstungen im Gefolge des Abgas-Skandals sieht sich VW vor einer enormen Herausforderung. „Wir werden uns um jeden einzelnen betroffenen Kunden kümmern“, versprach VW-Vertriebschef Stackmann.

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