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Abgastests: VW räumt Manipulationen in USA ein

Volkswagen Abgastests: VW räumt Manipulationen in USA ein

Es ist ein Desaster für Volkswagen: Der Konzern hat Manipulationen von Abgastests bei Diesel-Fahrzeugen in den USA eingeräumt. „Die Manipulation an der eingesetzten Software hat es gegeben“, sagte ein Sprecher des Konzerns gestern in Wolfsburg.

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Volkswagen gibt Abgasmanipulationen in den USA zu: VW-Chef Martin Winterkorn versprach gestern Aufklärung.

Die US-Umweltbehörde EPA beschuldigt VW, mit Hilfe einer Software die Resultate von Abgasuntersuchungen bei Diesel-Autos geschönt zu haben.

VW-Chef Martin Winterkorn drückte gestern in einer Erklärung sein Bedauern darüber aus, Vertrauen von Kunden und Öffentlichkeit enttäuscht zu haben. Direkt räumte der Konzernchef die Vorwürfe in der Erklärung noch nicht ein. Winterkorn kündigte eine umfassende Aufklärung des Abgas-Skandals an. „Die Geschehnisse haben für uns im Vorstand und für mich ganz persönlich höchste Priorität“, sagte der Konzernchef. „Wir arbeiten mit den zuständigen Behörden offen und umfassend zusammen, um den Sachverhalt schnell und transparent vollumfänglich zu klären.“

Laut der US-Umweltbehörde EPA hat VW gegen das Klimaschutzgesetz „Clean Air Act“ verstoßen. Der Konzern habe mit Hilfe einer Software die Resultate von Abgasuntersuchungen bei Dieselfahrzeugen geschönt. Betroffen sind bisher rund 482.000 Fahrzeuge. VW drohen deswegen schlimmstenfalls Strafzahlungen von mehr als 18 Milliarden Dollar.

Laut EPA soll das Programm ermöglichen, das Abgas-Kontrollsystem nur bei offiziellen Emissionstests zu aktivieren. Das würde bedeuten, dass die Luftverpestung im Normalbetrieb viel höher wäre. Bislang seien Fahrzeuge der Baujahre 2009 bis 2015 aufgefallen, darunter das für VW in den USA wichtigste Modell Jetta, aber auch der Golf, Beetle, der Passat und der Audi A3.

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