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Abgasaffäre: Winterkorn bleibt Porsche-SE-Chef

Volkswagen Abgasaffäre: Winterkorn bleibt Porsche-SE-Chef

Trotz seines Rücktritts vom Posten des Vorstandsvorsitzenden bei Volkswagen ist Martin Winterkorn nach wie vor in zentralen Führungspositionen des Konzerns.

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Er bleibt im Aufsichtsrat des FC Bayern: Martin Winterkorn (h.M.) mit Uli Hoeneß (h.l.) und Karl-Heinz Rummenigge (h.r.).

Winterkorn sei „weiterhin Vorstandsvorsitzender der Porsche SE“, teilte die Holding gestern in Stuttgart mit. Sie ist die Muttergesellschaft von Volkswagen und hält rund 51 Prozent der VW-Stammaktien.

Allerdings ist die Zukunft für Winterkorn als Vorsitzender der Porsche SE offenbar unwahrscheinlich - nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ist dies keine realistische Option.

Im Aufsichtsrat scheinen die Meinungen darüber ebenso weit auseinanderzugehen wie in der Gerüchteküche. „Spiegel Online“ berichtet, dass Winterkorn bei der Porsche SE im Amt bleiben wolle. Winterkorn würde sich damit einen starken Einfluss auf Volkswagen sichern. Ein Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding sagte zu „Spiegel Online“: „Das geht überhaupt nicht.“

Im Vorstand der Porsche-Holding ist auch VW-Finanzchef Hans Dieter Pötsch vertreten, der demnächst die Führung des Aufsichtsrats bei VW übernehmen soll. Winterkorn ist damit Chef des designierten VW-Kontrolleurs, der den Skandal um den Abgas-Betrug aufklären soll. Ein Aufsichtsrat der Porsche-Holding sagte „Spiegel Online“, dies sei ein unauflösbarer Interessenkonflikt.

Dagegen soll Winterkorn auf jeden Fall weiter Aufsichtsrat beim Fußball-Bundesligisten Bayern München bleiben. FCB-Präsident Karl Hopfner bestätigte dies der „Sport Bild“. Die Funktion Winterkorns als Aufsichtsrat stehe in keinem Zusammenhang mit dem Engagement von Audi beim FC Bayern.

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