Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Abgasaffäre: VW-US-Chef Michael Horn muss aussagen

Volkswagen Abgasaffäre: VW-US-Chef Michael Horn muss aussagen

Washington. Am 8. Oktober muss der US-Chef von Volkswagen, Michael Horn, vor dem US-Congress in Washington Rede und Antwort zum Abgas-Skandal stehen.

Voriger Artikel
VW-Mitarbeiter kämpfen für portugiesische Kollegen
Nächster Artikel
Abgasaffäre:VW Mexiko streicht Sonderschichten

Muss aussagen: Der US-Chef von Volkswagen, Michael Horn, wird vor dem US-Congress in Washington Rede und Antwort zur Abgasaffäre stehen.

Quelle: dpa

Die Befragung im Unterausschuss für Überwachung und Untersuchungen, die vom Republikaner Tim Murphy geleitet wird, steht unter der Überschrift „Volkswagens Abgas-Betrugs-Behauptungen:

Erste Fragen“ und soll um 10.00 Uhr Ortszeit im Rayburn House beginnen, heißt es in einer Mitteilung des Parlaments. Bei der Befragung werden auch Vertreter der US-Umweltbehörde EPA teilnehmen.  „Es gibt ernsthafte Probleme durch Berichte, dass Volkswagen durch den Einsatz sogenannter Defeat Devices (Manipulationssoftware) in einigen Dieselfahrzeugen Jahrzehnte alte Vorschriften zum Schutz der Gesundheit umgeht“, sagte Murphy.

Das amerikanische Volk wolle wissen, warum es diese Geräte gebe, wie die Entscheidung getroffen wurde und warum sie so lange unentdeckt geblieben sind. „Wir werden ihnen die Antworten liefern.“  Am Sonntag vor einer Woche war herausgekommen, dass der Autobauer in den USA mit einem Computerprogramm die Abgaswerte bei Dieselwagen manipuliert hat.

Weltweit sind nach Konzernangaben rund elf Millionen Fahrzeuge betroffen, davon rund 2,8 Millionen auch in Deutschland. Bereits am 3. September soll Volkswagen gegenüber der amerikanischen Umweltbehörde EPA die Manipulation eingeräumt haben.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell