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Abgasaffäre: EU verlangt Details zum CO2-Skandal

VW-Skandal Abgasaffäre: EU verlangt Details zum CO2-Skandal

Im Abgasskandal wächst der politische Druck auf Volkswagen. Die EU-Kommission setzte dem Autobauer eine Frist von zehn Tagen, um genaue Daten zu den falschen Angaben beim Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO 2) zu bekommen

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Ultimatum an Volkswagen: EU-Klima- und Energiekommissar Miguel Arias Cañete will binnen zehn Tagen korrekte CO2-Daten haben.

Quelle: dpa

VW soll demnach erklären, welche und wie viele Modelle von den Unregelmäßigkeiten betroffen sind, und um wie viel die CO 2-Werte abweichen. Das sagte eine Sprecherin der Kommission gestern in Brüssel.

VW drohen wegen der zu hohen CO2-Werte Geldbußen. „Bevor wir Strafen aussprechen, wollen wir sehen, was Volkswagen sagt“, sagte die Kommissionssprecherin. EU-Klima- und Energiekommissar Miguel Arias Cañete richtete sich mit seinem Brief direkt an VW-Konzernchef Matthias Müller. Cañete habe um eine Antwort innerhalb von zehn Tagen gebeten, hieß es

Ein VW-Sprecher sicherte zu: „Volkswagen wird nach interner Untersuchung die Anfrage beantworten.“ Ob VW die CO2-Flottengrenze überschreiten würde, wenn die CO 2-Werte für Autos neu ausgewiesen werden müssen, ist derzeit schwer abzuschätzen.

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VW-Abgas-Affäre

Im Skandal um die per Software geschönten Stickoxid-Werte muss VW bis spätestens 30. November dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auch einen Lösungsvorschlag für die manipulierten 1,2-Liter-Motoren präsentiert haben. Das sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

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