Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Abgas-Skandal: Keine großen Umrüstungen nötig

Volkswagen Abgas-Skandal: Keine großen Umrüstungen nötig

Endlich mal eine gute Nachricht: Bei den Rückrufen von Dieselfahrzeugen im Abgas-Skandal muss VW doch keine großen Umrüstungen vornehmen. Für mehr als 90 Prozent der betroffenen Autos in Europa seien inzwischen Lösungen bestätigt, sagte VW-Chef Matthias Müller.

Voriger Artikel
VW-Skandal: Ermittlungen auch wegen Steuerhinterziehung
Nächster Artikel
Abgasthematik: Überarbeitung erster VW-Motoren abgesegnet

Volkswagen: Für die Dieselmotoren sei keine aufwändige Nachrüstung nötig.

Quelle: Archiv

Dabei sei der Aufwand für die Nachrüstung „technisch, handwerklich und finanziell überschaubar“. Der WAZ lagen Auszüge der Rede Müllers vor rund 1000 Führungskräften in Wolfsburg vor.

VW hatte mit Hilfe einer Software Abgastests bei Dieselfahrzeugen manipuliert. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hatte für insgesamt 2,4 Millionen Wagen in Deutschland einen verbindlichen Rückruf angeordnet, der Anfang 2016 beginnen soll. Es geht um verschiedene Motoren- und Fahrzeugmodelle.

Bei Autos mit 1,6-Liter-Motoren sind demnach laut Müller keine „grundlegenden Eingriffe“ am Motor notwendig – wie VW zunächst angenommen habe. Für die Autos seien neben einem Software-Update zwar auch Hardware-Maßnahmen erforderlich. Dabei gehe es aber um „relativ einfache Veränderungen“ am Luftgitter beziehungsweise an der Luftfilterkassette, sagte Müller in der Rede.

Bei den anderen Motorvarianten, denen mit 1,2 und 2,0 Liter Hubraum, reicht nach VW-Angaben ein Update der Abgas-Software. Für Autos mit 2,0 Litern Hubraum hatte VW dies bereits mitgeteilt. Für Fahrzeuge mit 1,2-Liter-Motoren soll VW bis Ende November Lösungen vorschlagen. Auch hier genüge aber voraussichtlich ein Softwareupdate, hieß es

In ganz Europa müssen 8,5 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten. Bei der Abgas-Software geht es um Werte für das gesundheitsschädliche Stickoxid. Außerdem hatte VW bei 800.000 Autos falsche Angaben zum Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxid (CO2) gemacht.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell