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Abgas-Skandal: Die Welt blickte auf Wolfsburg

Volkswagen Abgas-Skandal: Die Welt blickte auf Wolfsburg

Die Spannung war in Wolfsburg den ganzen Tag über greifbar. Seit Mittwoch um 9 Uhr beriet das VW-Aufsichtsratspräsidium über Konsequenzen aus dem Diesel-Skandal. Stundenlang harrten Journalisten aus aller Welt vor dem Tor Sandkamp aus.

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Riesiger Medienrummel: Journalisten aus aller Welt harrten gestern vor dem VW-Gelände aus, ehe gegen 17 Uhr der Rücktritt von VW-Chef Martin Winterkorn verkündet wurde.

Quelle: Photowerk (bs)

Den ganzen Tag über schalteten die großen TV-Sender live zu ihren Reportern nach Wolfsburg. Dort gab es zunächst wenig Neues zu berichten, dafür blieb umso mehr Zeit für ausgiebige Spekulationen. Tritt der VW-Chef zurück oder spricht ihm der Aufsichtsrat das Vertrauen aus? Diese Frage beschäftigte gestern die Menschen weit über die Grenzen Wolfsburgs hinaus.

Fast sieben Stunden dauerten die Beratungen des innersten VW-Führungszirkels im neuen Verwaltungsgebäude, dem so genannten BT10. Gegen 16.30 Uhr kam Bewegung in die Sache. VW bat die wartenden Journalisten vor dem Tor Sandkamp aufs Werksgelände. Dort dauerte es noch einmal eine halbe Stunde bis VW um 17.01 Uhr in einer Mitteilung an die Börse den Rücktritt von Konzernchef Winterkorn bekanntgab.

Gleich darauf traten die Präsidiumsmitglieder Berthold Huber, Stephan Weil und Wolfgang Porsche vor die Kameras. Mehrere Fernsehsender übertrugen die Erklärung der VW-Präsidiumsmitglieder live. In ganz Deutschland gab es anschließend kein anderes Thema mehr.

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