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Abgas-Affäre: Volkswagen forciert Aufklärung

Volkswagen Abgas-Affäre: Volkswagen forciert Aufklärung

Mit einer Reihe von Maßnahmen will Volkswagen die Aufklärung der Abgas-Affäre forcieren. Unter anderem sollen unabhängige Rechtsanwälte die Aufklärung des Skandals übernehmen, mehrere Mitarbeiter werden beurlaubt.

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Abgas-Affäre bei Volkswagen: Unabhängige Anwälte sollen den Skandal aufklären.

Quelle: Julian Stratenschulte

Aufsichtsratschef Berthold Huber sagte: „Die Testmanipulationen bedeuten für Volkswagen ein moralisches und politisches Desaster.“ Das rechtswidrige Verhalten von Entwicklern und Technikern in der Motorenentwicklung habe Volkswagen ebenso geschockt wie die Öffentlichkeit. „Wir können uns nur entschuldigen und Kunden, Öffentlichkeit, Behörden und Anleger darum bitten, dass wir die Chance zur Wiedergutmachung erhalten.“

Der Aufsichtsrat von VW beschloss mehrere Maßnahmen:

Es soll durch deutsche und amerikanische Rechtsanwälte die weitere Aufklärung des Diesel-Skandals erfolgen und die daraus notwendigen Konsequenzen vorbereitet werden.

Das Aufsichtsratspräsidium wird vorerst alle notwendigen Schritte zur Überwachung der Aufklärung koordinieren, bis der vorgesehene Ausschuss seine Arbeit aufgenommen hat. VW will außerdem Strafanzeige stellen

Volkswagen trennt sich von Mitarbeitern. „Der Aufsichtsrat hat nach aktueller Erkenntnislage empfohlen, einige Mitarbeiter umgehend zu beurlauben. Dies ist teilweise bereits erfolgt“, heißt es wörtlich in der Erklärung des Aufsichtsrats. Um wen es sich dabei handelt, gab Huber noch nicht. Unter anderem wird spekuliert, dass auch Audi-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg seinen Posten räumen muss.

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