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Abgas-Affäre: Umwelthilfe sieht VW nicht als Einzelfall an

VW-Skandal Abgas-Affäre: Umwelthilfe sieht VW nicht als Einzelfall an

Die Manipulation von Abgaswerten bei Volkswagen stellt nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe nur die Spitze des Eisbergs dar. Die Umwelthilfe habe detaillierte Hinweise auf illegale Abgasmanipulationen auch bei den Herstellern Opel, BMW, Daimler und Audi, erklärte der Verband am Donnerstag in Berlin.

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Die Umwelthilfe behauptet, sie habe detaillierte Hinweise auf illegale Abgasmanipulationen auch bei den Herstellern Opel, BMW, Daimler und Audi.

Quelle: Joachim Lübke/dpa - Fotomontage

Er berief sich dabei auf Messprotokolle sowie Ergebnisse eigener Abgasmessungen. Diese hätten „unglaubliche Abweichungen“ der Emissionen von den Grenzwerten ergeben.
Der Verband hat die großen deutschen Autohersteller aufgefordert, bis Freitagnachmittag sieben detaillierte Fragen zu Art und Umfang der Abgasmanipulationen zu beantworten. Sollte diese Frist ergebnislos verstreichen, werde die Umwelthilfe in den nächsten Tagen neben Audi und VW weitere Hersteller bloßstellen. Genannt wurde etwa BMW, wo bei einem Modell bereits 2011 eine 30-fache Überschreitung von Grenzwerten gemessen worden sei und „klare Indizien für eine illegale Abschalteinrichtung des Katalysators“ vorlägen.
Die Umwelthilfe rief Wistleblower dazu auf, ihr bei der Enttarnung softwaregesteuerter Abschalteinrichtungen von Diesel- und Direkteinspritzer-Benziner-Autos zu helfen - etwa durch Angaben zu Messprotokollen und Tricks der Hersteller.

epd

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