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Abgas-Affäre: Staatsanwaltschaft Braunschweig prüft Ermittlungen

VW-Skandal Abgas-Affäre: Staatsanwaltschaft Braunschweig prüft Ermittlungen

Wegen der Abgas-Manipulationen bei Dieselmotoren in den USA prüft die Staatsanwaltschaft Braunschweig die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen VW. Im Fokus der Vorermittlungen stünden mögliche rechtliche Schritte gegen dafür verantwortliche Mitarbeiter der Volkswagen AG, teilte die Behörde am Mittwoch mit.

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Manipulations-Affäre: Die Staatsanwaltschaft in Braunschweig prüft die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen VW.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Anlass dafür seien auch bereits bei der Staatsanwaltschaft eingegangene Strafanzeigen von Bürgern. Darüber hatte zuvor auch das niedersächsische Justizministerium informiert und betont, das weder zum Umfang noch zu den in den Anzeigen formulierten Vorwürfen Auskünfte möglich seien.  Seit dem Wochenende ist bekannt, dass VW in den USA mit einer speziellen Software die Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen manipuliert hat.

Nach Konzernangaben sind weltweit rund elf Millionen Wagen betroffen. In Wolfsburg setzte am Mittwoch das Präsidium des Aufsichtsrats seine Beratungen über Konsequenzen der Affäre fort. Dabei geht es auch um die berufliche Zukunft von VW-Chef Martin Winterkorn. 

In den Vereinigten Staaten könnten sowohl wegen möglicher Straftaten wie Betrug als auch wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Umweltgesetze empfindliche Strafen und Bußgelder gegen VW verhängt werden. Mehrere US-Bundesstaaten sind dabei, ein Bündnis zu formen, um Ermittlungen gegen den deutschen Autobauer einzuleiten, hieß es am Dienstag aus dem Büro des New Yorker Staatsanwalts Eric Schneiderman.

dpa

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