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ADAC: Gibt VW alle Preise zurück?

Volkswagen ADAC: Gibt VW alle Preise zurück?

Die Affäre um Manipulationen beim ADAC-Autopreis „Gelber Engel“ spitzt sich weiter zu. VW und andere Autohersteller erwägen, alle ADAC-Preise zurückzugeben - sofern nicht nur die Zahl der Stimmen, sondern auch die Platzierung der Fahrzeuge gefälscht wurde.

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VW macht seine Konsequenzen von Kontrollergebnissen der externen Prüfer abhängig. „Erst wenn wir die Fakten kennen, werden wir entsprechend reagieren“, sagte ein VW-Sprecher gestern. „Wir warten ab, bis wir etwas Belastbares kennen.“ Bereits zuvor war ein Sprecher mit den Worten zitiert worden, der ADAC könne sich auf eine „ganze Wagenladung Preise“ gefasst machen, sollte sich der Verdacht manipulierter Gewinner-Rangfolgen bestätigen.

Bei der Wahl zum Lieblingsauto der Deutschen soll nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ auch die Rangfolge der Sieger manipuliert worden sein. Demnach sollen die ADAC-Mitglieder den VW Tiguan auf Platz fünf gewählt haben, aber der Autoclub habe den 5er BMW auf Platz fünf gehoben, der bei der Abstimmung nur auf Platz sieben gekommen sei. Der VW Golf hatte die Wahl gewonnen, allerdings war die Zahl der abgegebenen Stimmen vom ADAC manipuliert worden.

Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft untersucht die Vorwürfe. Ergebnisse werden für nächste Woche erwartet. Der VW-Sprecher sagte, ihm sei von gemeinsamen Plänen der Autobauer für eine geschlossene Rückgabe aller Preise nichts bekannt. Es gebe auch keine vorbereitete Erklärung dazu, an der VW mitwirkte. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hatte gestern über solche Pläne der Autobauer berichtet.

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