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170-Tonnen-Gigant kam mit dem Schiff

Volkswagen 170-Tonnen-Gigant kam mit dem Schiff

Der Umbau des VW-Presswerks geht unvermindert weiter. Erneut kamen jetzt riesige Teile für eine neue Presse per Schiff ins Werk Wolfsburg.

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Presswerk-Umbau: In Halle 2 des VW-Werks wird derzeit die neue Folgenverbundpresse eingebaut – im Oktober soll sie einsatzfähig sein.

Diesmal waren es Pressengroßbauteile der Schuler Folgeverbundpresse, die vom Hafen zur Halle 2 transportiert wurden. Für die Anlage hat VW zwölf Millionen Euro investiert. Ihre Presskraft liegt bei 3000 Tonnen und sie verfügt über eine Kapazität von 8,5 Millionen Teilen pro Jahr. Gefertigt werden zum Beispiel Sitzquerträger und das Trägerteil des Radhauses.

Ihre Arbeit aufnehmen soll die neue Presse Mitte Oktober, ab Mitte Dezember soll sie auf voller Kapazität laufen. Gefahren werden bis zu 60 Hübe pro Minute. Der Werkzeugwechsel erfolgt in weniger als fünf Minuten.

Bereits seit vergangener Woche wurden Teile für die neue Presse im Hafen über zwei Kräne entladen. Der Pressentisch wiegt 170 Tonnen. Zum Vergleich: Ein ausgewachsener Elefant bringt lediglich fünf Tonnen auf die Waage.

Die Straße 5 am Kraftwerk musste am vergangenen Donnerstag sogar für rund sechs Stunden gesperrt werden. Wegen der Höhe des Pressenkopf-Bauteils musste der gesamte Transport hydraulisch abgesenkt werden. Die Transporthöhe betrug schließlich 5,20 Meter, während eine Unterführung auf der Wegstrecke nur 4,90 Meter hoch ist. Die Fachleute des Transportunternehmens mussten also Millimeterarbeit leisten.

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