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Gerda und das Federvieh

Treckertratsch & Kaffeeklatsch Gerda und das Federvieh

Ihren sonntäglichen Kaffeeklatsch mit Bienenstich und Frankfurter Kranz beendete die 82-jährige Gerda gerne mit einem Spaziergang. Der führte sie mit ihrem Rollator zwei Straßen weiter zu dem jungen Mann, der im Vorgarten Hühner hielt.

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Quelle: Christina Rudert

Das Federvieh wusste schon: Wenn Gerda kommt, haben wieder nicht alle Damen ihren Kuchen aufgegessen. Sehr zur Freude der Hühner. In hohem Bogen flog dann der Kuchen über den Zaun. 13 Hühner stürzten sich auf das Mitbringsel und waren anschließend glücklich. Da war die ältere Dame aber schon längst wieder verschwunden.

So auch vorletzten Sonntag. Doch am Zaun wartete dieses Mal schon der Hühnerbesitzer und sprach Gerda an: „Gerda, geh doch nicht immer gleich weiter, wenn du die Hühner fütterst. Bleib doch auch mal kurz stehen und schau, was du uns bescherst.“ Sie verstand nicht ganz: „Wir hatten früher jahrelang selber Hühner. Für mich ist das also Besonderes.“ Er: „Das glaube ich dir ja. Aber dann würdest du auch sehen, dass ich seit drei Wochen keine Hühner mehr habe. Ich habe dafür keine Zeit mehr. Deshalb habe ich sie weggegeben.“ Die 82-Jährige lief rot an und musste am Ende doch herzhaft lachen - gemeinsam mit dem Ex-Hühnerhalter.

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