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Stadthalle Gifhorn: Viel Applaus fürs Heeresmusikkorps

Benefizkonzert für Helfen vor Ort Stadthalle Gifhorn: Viel Applaus fürs Heeresmusikkorps

Einen musikalischen Hochgenuss erlebten Dienstagabend rund 430 begeisterte Besucher der Stadthalle Gifhorn beim Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Hannover zu Gunsten der Aktion Helfen vor Ort.

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Wieder ein voller Erfolg: Das Heeresmusikkorps begeisterte die Besucher in der Gifhorner Stadthalle mit seinem Benefizkonzert zu Gunsten von Helfen vor Ort.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn.  „Sie haben durch den Erwerb Ihrer Eintrittskarten wieder einmal dafür gesorgt, dass die Kassen von Helfen vor Ort gefüllt werden, um bedürftigen Menschen in unserer Region zu helfen“, dankte AZ-Anzeigenverkaufsleiter Hans-Jürgen Dölves den Besuchern in seiner Begrüßung. Und er sprach Nina Siebert von Helfen vor Ort seinen Dank aus, die nicht nur das Konzert organisierte, sondern „über das ganze Jahr mit ganz viel Herzlichkeit für Helfen vor Ort im Einsatz“ sei.

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Konzert zu Gunsten der Aktion Helfen vor Ort: Das Heeresmusikkorps Hannover spielte vor 430 Zuhörern in der Stadthalle Gifhorn.

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Nina Siebert erinnerte zunächst an die zahlreichen Aktion von Helfen vor Ort für den guten Zweck, wie etwa das Hoffest auf dem Spargelhof Kuhls, den Schlossmarkt zum Advent, die erstmals ausgeführte Tombola beim Altstadtfest oder der Weihnachtsaktion „Schöne Bescherung“, bei der knapp 500 Pakete für hilfebedürftige Kinder, Familien und Senioren gepackt werden.

Sie bedankte sich nicht nur beim Publikum, den Sponsoren und ihren zahlreichen fleißigen Helfern, sondern auch bei den Musikern des Heeresmusikkorps. Dessen Leiter, Oberstleutnant Martin Wehn, erhielt als kleines Dankeschön ein Buch, „damit Sie unseren wundervollen Landkreis in stetig guter Erinnerung behalten“, so Nina Siebert, die auch die rund 60 Musiker nicht vergaß: Für jedes Mitglied des Heeresmusikkorps hatte sie einen leckeren Mühlenstollen aus dem Holzofen des Mühlenmuseums dabei.

Schließlich gab sie die Gewinner einer Versteigerung bekannt, in der der Blumenschmuck der Konzertbühne vergeben wurden. Ein Gesteck ging an Heike Siebert, die am Konzerttag Geburtstag hatte. Das zweite erhielt Christa Koch – kurz vor ihrem Geburtstag am Folgetag.

Soli, Märsche und eine Hommage an Queen

Mit dem kraftvollen Marsch des vierten Hannoverschen Infanterie-Regiments von Julius Gerold eröffnete das Heeresmusikkorps Hannover das 17. Benefizkonzert für Helfen vor Ort. Die rund 60 Musikerinnen und Musiker unter Leitung von Oberstleutnant Martin Wehn begeisterten am Dienstagabend mit einem gewaltigen Klangvolumen und einem kurzweiligen Repertoire das Gifhorner Publikum.

Der Dirigent moderierte charmant den Abend in der Stadthalle. Immer wieder gab er Erklärungen zu den Stücken. Vielseitigkeit und hohe Musikalität sind die Merkmale des gefeierten Orchesters. Ausdrucksstark bildeten Hymne und Triumphmarsch aus Verdis Oper „Aida“ den Einstieg in das klassische Genre. Es folgte die facettenreiche Komposition „Pantomine“ des Engländers Philip Sparke. Die romantischen Weisen, die sich zu temperamentvollen Melodien steigern, beeindruckten die Zuhörer. Hier erntete Oberfeldwebel Robin Boie verdient großen Beifall für sein Solo am Euphonium. Nach der Pause gab es auch einen kräftigen Extra-Applaus für den Vibraphonisten Oberfeldwebel Tim Schulenburg bei dem großartigen „A Lionel Hampton Tribute“.

Einen weiteren Ausflug in die Musik des 20. Jahrhunderts wagte das Heeresmusikkorps unter der prononcierten Stabführung von Wehn mit dem Medley von Songs des unvergessenen Freddy Mercury mit dem Titel „Keen on Queen“. Die Liebhaber der traditionellen Marschmusik kamen in der zweiten Hälfte des Konzerts auf ihre Kosten. Nach dem Dank von Nina Siebert von Helfen vor Ort an alle Mitwirkenden des gelungenen Abends durfte sich das Publikum über zünftige Zugaben freuen.

Von Frank Reddel und Dr. Elga Eberhard

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