Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
VfL Wolfsburg ...und Allofs will ihm jetzt helfen
Sportbuzzer VfL Wolfsburg ...und Allofs will ihm jetzt helfen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:00 22.03.2016
Will seinen Spieler unterstützen: VfL-Manager Klaus Allofs (l.) bietet Max Kruse eine helfende Hand an. Quelle: Imago

Der Wirbel um Kruse in den vergangenen Tagen hat den VfL immer wieder beschäftigt. Nach langen internen Diskussionen, die bereits am Montagabend begonnen hatten, hieß es am Dienstag in einer Stellungnahme unter anderem: „Die Ereignisse um Max Kruse haben den VfL Wolfsburg noch einmal darin bekräftigt, dass neben der bereits erfolgten internen Sanktionierung die objektive Aufarbeitung aller Themen, der Schutz seiner Person und die Unterstützung im Vordergrund stehen müssen.“ Außerdem wurde ein Statement von Manager Klaus Allofs veröffentlicht. Der Wortlaut:

„Wir haben bei der Aufarbeitung der aktuellen Entwicklung den Eindruck gewonnen, dass Max Kruse jetzt dringend unsere Hilfe benötigt. Offenbar holen ihn derzeit Vorkommnisse und Probleme - auch aus seiner Vergangenheit - ein, die weder er noch wir steuern können. Dadurch wird ihm und automatisch auch dem Verein geschadet. Wir stellen nochmals klar, dass wir sein Verhalten missbilligen und uns klar von den Vorfällen distanzieren. Meine Geschäftsführer-Kollegen und ich entschuldigen uns im Namen des VfL Wolfsburg bei allen, die ungewollt und ohne eigenes Zutun damit konfrontiert wurden. Max Kruse hat sich ebenfalls aufrichtig entschuldigt und eingesehen, dass sein Verhalten sowohl seinem persönlichen Umfeld als auch dem Verein gegenüber völlig unangemessen war. Da er gegen das Geschehene juristisch vorgeht, darf er sich nicht öffentlich äußern. Ich kann aber sagen, dass all das, was in den letzten Wochen über ihn hereinbrach, ihn wirklich tief getroffen hat. Wir haben Max in unseren Gesprächen aber auch verdeutlicht, dass wir für unsere weitere Unterstützung über diese Entschuldigung hinaus auch eine sofortige Veränderung seiner Lebensweise einfordern.“

tik

Die entscheidende Botschaft zuerst: Max Kruse darf beim VfL trotz des Wirbels der vergangenen Wochen und Tage weiter mitmachen - vorerst zumindest. Doch wenn er sich nicht ändert, das machte der Verein am Dienstag deutlich, sind die Tage des Problemstürmers beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gezählt.

22.03.2016

Neben dem ganzen Wirbel um Max Kruse gab‘s am Dienstag noch eine weitere schlechte Nachricht für den VfL, ausnahmsweise geht‘s dabei um ein sportliches Thema: Daniel Caligiuri fällt mit einem Muskelfaserriss erst einmal aus.

22.03.2016

Wenn in der Nachspielzeit ein wichtiges Tor fällt, ist der Jubel gemeinhin groß. Aber als André Schürrle am Samstag dem VfL noch ein 1:1 (0:0) gegen Aufsteiger Darmstadt 98 rettete, hob das die Laune beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten kaum.

20.03.2016