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VfL Wolfsburg Wolfsburg klettert auf Platz drei: 2:1 gegen Leverkusen
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Wolfsburg klettert auf Platz drei: 2:1 gegen Leverkusen
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21:37 31.10.2015
Daniel Caligiuri (M) und Leverkusens Torwart Bernd Leno diskutieren. Im Hintergrund steht Schiedsrichter Manuel Gräfe, der einen möglichen Elfmeter nicht gegeben hat. Quelle: dpa
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Der Vizemeister war durch ein Tor von Nicklas Bendtner (34. Minute) in Führung gegangen. Den Siegtreffer vor 28 766 Zuschauern im Topspiel des elften Bundesliga-Spieltages besorgte der kurz zuvor eingewechselte Julian Draxler (77.). Für Leverkusen hatte Javier Hernandez (40.) den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.

Fehlentscheidung Nr. 1:

Im Verfolgerduell sorgte vor allem Referee Gräfe für reichlich Zündstoff. Bei Bendtners zweitem Saisontor stand Vorlagengeber Vieirinha deutlich im Abseits. Gräfe wertete den vorangegangenen Pass von André Schürrle fälschlicherweise als einen Ballkontakt von Bayers Kevin Kampl und überstimmte gar seinen Linienrichter, der die Fahne gehoben hatte.

Diese Szene erzürnte Leverkusens Sportchef Rudi Völler derart, dass er von der Tribüne in den Innenraum gestürmt kam und lautstark an der Seitenlinie wütete. Noch in der Pause gab es im Spielergang Diskussionen zwischen Gräfe, Völler und dessen ehemaligen Sturmpartner in der Nationalelf, Wolfsburgs Sportchef Klaus Allofs. Dabei hätte der Ausgleich des Mexikaners "Chicharito" Hernandez für Leverkusen noch vor der Pause Völlers Gemüt eigentlich beruhigen können.

Fehlentscheidung Nr. 2:

In der zweiten Halbzeit fühlten sich die Wolfsburger benachteiligt, als bei einem Foul von Bernd Leno an Daniel Caligiuri der Elfmeter-Pfiff ausblieb. Eine Konzessionsentscheidung des Schiedsrichters? Am Ende glichen sich die beiden Fehlentscheidungen aus. 

Bereits vor dem Spiel hatte auch Wolfsburgs Coach Dieter Hecking mit gleich fünf Wechseln in der Startelf im Vergleich zum 1:3 im DFB-Pokal am Dienstag gegen Bayern München für Verwirrung gesorgt. "Natürlich war man schon überrascht", sagte selbst der derzeit verletzte Nationalspieler Max Kruse beim TV-Sender Sky.

Überraschend war vor allem, dass Bendtner den Vorzug vor Torjäger Bas Dost erhielt. Der Däne stand zuletzt einige Male noch nicht einmal im Kader. "Spieltaktische Gründe haben für Nicklas gesprochen", begründete Hecking die Hereinnahme Bendtners, der erstmals seit dem 19. September beim 2:0 gegen Hertha BSC wieder von Beginn an ran durfte und zu seinem zweiten Saisontor kam.

Gegen Ende wirkten die Leverkusener ausgepowert und konnten den verdienten Sieg der Wölfe, die sich besonders in der zweiten Halbzeit gesteigert hatten, nichts mehr verhindern.

dpa

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