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VfL Wolfsburg Weiter Stammtorwart: Für Benaglio keine Frage
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Weiter Stammtorwart: Für Benaglio keine Frage
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23:00 20.04.2016
Er ist Kapitän und Stammtorwart: Diego Benaglio zweifelt nicht an seinem Status beim VfL Wolfsburg. Quelle: dpa (Archiv)

„Ich habe hier einen Vertrag und Wolfsburg ist zu meiner zweiten Heimat geworden“, erklärte der 32-jährigen Schweizer gestern. Im vergangenen Jahr waren Gespräche zur Vertragsverlängerung mit ihm angelaufen, diese wurden aber nicht zu Ende gebracht. Stattdessen zog der VfL eine Option und verlängerte den ursprünglich 2016 auslaufenden Kontrakt bis 2017. Für Benaglio war das okay, intern weiß man beim VfL aber, dass der Torwart gerne auch einen neuen Vertrag bis 2018 unterschrieben hätte.

Nachhaltig frustriert scheint Benaglio deswegen jedoch nicht zu sein: „Mein Vertrag läuft bis Sommer 2017, ich setze mich zu keinem Zeitpunkt damit auseinander, Wolfsburg zu verlassen.“ Dazu passt, dass Manager Klaus Allofs am Mittwoch noch einmal allen Gerüchten widersprach, der VfL sei auf Torwartsuche, habe beispielsweise Kölns Timo Horn im Visier: „Wir haben zu keinem Zeitpunkt unsere Fühler nach einer neuen Nummer 1 ausgestreckt.“ Allerdings: Benaglio-Konkurrent Koen Casteels hat Ansprüche angemeldet, will sich nicht auf Dauer mit der Rolle der Nummer 2 zufrieden geben. Eine Konkurrenzsituation, die Trainer Dieter Hecking gefällt. Benaglio jedenfalls gibt sich kämpferisch: „Ich werde alles dafür tun, dass die nächste Saison wieder besser wird!“

Warum es in dieser Saison nicht lief, sei „schwierig zu erklären“, findet Benaglio. „Die letzten Wochen haben in die falsche Richtung gezeigt, wir sind alle nicht zufrieden mit dem, was wir abgeliefert haben.“ Am Sonntag, dem Tag nach dem 2:3 in Bremen, saßen Mannschaft und Trainer lange zusammen. Erkenntnisse? „Da ging es um Dinge, die zeigen, dass wir vom Kopf her vielleicht nicht auf optimalem Niveau sind. Wir schätzen im Spiel Situationen falsch ein, machen dann das falsche.“

Am Samstag, wenn der FC Augsburg zu Gast ist, soll‘s wieder besser laufen. Was macht Hoffnung? „In den letzten drei Jahren“, so der Kapitän, „sind wir in großen Schritten voran gekommen - und in den internationalen Spielen haben wir ja auch gezeigt, dass diese Entwicklung der letzten drei Jahre nicht völlig verschwunden ist.“

apa/eh

Grün-Abschied noch nicht sicher

Diego Benaglio und Koen Casteels im Kampf um die Nummer 1 – und was ist eigentlich mit Max Grün? Der Vertrag des dritten VfL-Torwarts läuft im Sommer aus, sein Abschied galt als (fast) sicher. Manager Klaus Allofs deutete am Mittwoch aber an, dass das nicht so sein muss: „Wir sind mit allen drei Torhütern zufrieden. Es kann durchaus auch sein, dass es mit Max hier weitergeht.“

Trainer Dieter Hecking geht mit der aufkommenden Kritik an seiner Arbeit beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg gelassen um. „Mir ist das egal, ich kann es ja sowieso nicht ändern, dass da diskutiert wird“, sagte der 51-Jährige gegenüber der WAZ.

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Aus einem Fast-Absteiger hatte VfL-Trainer Dieter Hecking zusammen mit Manager Klaus Allofs wieder ein Spitzenteam geformt, das Vizemeister und Pokalsieger wurde. Aber in dieser Saison hinken die Wolfsburger in der Bundesliga ihren Ansprüchen weit hinterher. Im Fußball wird dann häufig schnell über den Trainer diskutiert. Beim VfL diskutiert der Trainer selbst gleich mal mit.

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Der VfL und sein großes Verletzungspech in dieser Saison - in der vergangenen Woche hatte es Julian Draxler (Muskelbündelriss) und Carlos Ascues (Muskelfaserriss) erwischt. Am Dienstag dann die nächste Hiobsbotschaft: Vieirinha hat sich am rechten Sprunggelenk verletzt.

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