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VfL Wolfsburg Weihnachtsstimmung weg: Allofs packt Rute aus
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Weihnachtsstimmung weg: Allofs packt Rute aus
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10:57 21.12.2015
Wieder unzufrieden: VfL-Manager Klaus Allofs ärgerte sich über die 1:3-Niederlage in Stuttgart. Quelle: CP24
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Er hatte allen Grund: Das 1:3 (1:2) im letzten Spiel 2015 war einer der VfL-Tiefpunkte des Jahres.

Schon seit Wochen zeigt die Formkurve trotz einiger positiver Ausreißer nach unten. Der Höhepunkt dieser Fehlentwicklung war der Auftritt im Schwabenland - trotz früher VfL-Führung durch Maxi Arnold. Denn danach schenkten die Wolfsburger das Spiel komplett her. Wie Julian Draxler erst den ersten Gegentreffer (durch Nicht-Zweikampfverhalten) und dann den zweiten (durch schlampigen Fehlpass) ermöglichte, war sinnbildlich - nicht nur bei ihm waren Mängel in Sachen Zweikampfverhalten, Laufbereitschaft und Körpersprache zu erkennen. „Das war ein Riesen-Rückschritt bei unseren Bemühungen, uns dauerhaft als Spitzenmannschft zu etablieren“, war Allofs spürbar angefressen.

Stimmt! Und wenn der VfL nach der Winterpause so weitermacht, wird‘s nichts mit der erneuten Quali für die Champions League. Deshalb erhöhen Allofs und Trainer Dieter Hecking den Druck auf die Spieler. „Es wird Zeit, dass wir einige Dinge aufarbeiten“, sagte Allofs. „Einige müssen sich stark verbessern, auch um ihren Ansprüchen gerecht zu werden - sonst werden wir reagieren müssen.“ Und Hecking erklärte: „Wir versuchen alles, um die Spieler öffentlich in Schutz zu nehmen. Aber sie müssen auch andere Leistungen anbieten.“

Das Thema ist nicht ganz neu: Schon vor zwei Wochen hatte der Coach kritisiert, dass einige Spieler ihre Interessen über die der Mannschaft stellen. „Alle, die auf dem Platz waren, haben den Anspruch zu spielen - auch die, die immer ein langes Gesicht ziehen, wenn sie nicht spielen. Aber irgendwann muss ich es auch zeigen“, so Allofs deutlich. Von Weihnachtsstimmung ist beim VfL nicht mehr viel übrig...

Er war der Matchwinner am Samstag - aus VfL-Sicht allerdings leider noch für den Gegner: Daniel Didavi traf beim 3:1-Sieg des VfB Stuttgart gegen den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten doppelt. Doch im Sommer wird der 25-Jährige offenbar die Seiten wechseln.

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