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VfL Wolfsburg VfL trennt sich von Magath!
Sportbuzzer VfL Wolfsburg VfL trennt sich von Magath!
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23:00 25.10.2012
Das Aus in Wolfsburg: Felix Magath. Quelle: imago sportfotodienst
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Bis zuletzt hatte VW-Chef Martin Winterkorn, der als Magath-Freund gilt, um den zuletzt stark umstrittenen Trainer-Manager gekämpft. Aber nach einem Vier-Augen-Gespräch mit VfL-Aufsichtsratschef Francisco Garcia Sanz am Mittag stimmte auch der oberste Boss zu - Magaths Ende in Wolfsburg war gekommen. Garcia Sanz überbrachte dem Trainer die Entscheidung des Aufsichtsrates, die nach außen als eine „einvernehmliche“ Entscheidung verkauft wurde.

„Magath hat reagiert, wie man als Profi eben reagiert“, schilderte AR-Chef Garcia Sanz sein Gespräch mit Magath. Anschließend hatte er neun Spieler ins VW-Hochhaus kommen lassen und ihnen die Trennung von Magath mitgeteilt. Eine Spieler-Abstimmung über Magath gab es nicht. Garcia Sanz sagte den Spielern zudem in aller Deutlichkeit, dass sie sich in den nächsten Spielen zerreißen müssen. Der AR-Chef: „Die Mannschaft ist auch jetzt in der Pflicht, ihre Leistung abzurufen.“

Von der Mannschaft hat Magath sich gestern nicht mehr verabschiedet. Sein Aus dürfte ihn nicht überrascht haben, er ahnte, dass die desaströse Vorstellung beim 0:2 gegen Freiburg Folgen haben kann. Garcia Sanz: „Nach diesem Spiel haben wir uns intensiv über die sportliche Situation des Vereins unterhalten, haben uns mit dem Aufsichtsrats-Präsidium und dem Aufsichtsrat viele Tage und Nächte um die Ohren gehauen.“ Magath war in die Gespräche eingebunden.

Wer Magath dauerhaft nachfolgen soll, blieb gestern beim VfL noch völlig offen. Klar ist nur: Trainer, Manager und Geschäftsführer in Personalunion - so was soll es beim VfL nie mehr geben.

eh/rs

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