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VfL trainiert im Heidi-Land

VfL Wolfsburg VfL trainiert im Heidi-Land

In der Heimat von Heidi und dem Ziegenpeter will der VfL seine Testpest besiegen. Am Samstag, wenige Stunden nach der vierten 1:2-Niederlage in Folge während der Vorbereitung, hat der Wolfsburger Fußball-Bundesligist sein zweites Trainingslager bezogen. Im schweizerischen Bad Ragaz will Trainer Dieter Hecking seine Profis auch mental fordern.

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Der VfL in der Schweiz: Nach der Ankunft ging unter anderem Manager Klaus Allofs (o. Mitte) aufs Rad, das Team trainierte derweil vor einem schönen Alpen-Panorama.

Mit 26 Spielern hat der VfL das Hotel Grand Resort bezogen – in jener Gegend, in der das Heidi-Buch spielt. „Auch in Japan ist der Trickfilm sehr populär, ich habe ihn als Kind immer geschaut“, sagte Mittelfeldspieler Makoto Hasebe.

- In den Trainingseinheiten am Fuße des Falk-nis-Massivs setzt Hecking nach den unnötigen Testpleiten indes nicht auf Alpen-Idylle. „Es ist vieles gut, aber wir wollen sehr gut werden“, sagte er. Dafür muss mehr Zug rein. „Gut, dass es die Spieler ärgert, dass sie in Tests verlieren. Wir brauchen ein positives Reizklima, es muss auch mal knallen.“

- Um den nächsten Schritt zu machen, setzt Hecking auch aufs Mitdenken seiner Spieler: „Die Mannschaft ist jetzt auch vom Kopf her sehr gefordert.“ Gestern gab‘s vorm Training eine lange Videoanalyse. „Wir haben das Brügge-Spiel auseinandergenommen“, schilderte der Trainer, der seine Spieler für „teilweise überragenden“ Fußball lobte. Aber er mahnte auch: „Wir müssen mehr Zug zum Tor entwickeln und nicht saudumme Gegentore kassieren. Da sind zu viele Geschenke dabei.“

VfL Trainingslager im schweizerischen Bad Ragaz: Hier will Trainer Dieter Hecking seine Profis auch mental fordern.

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- So ging‘s dann auch auf dem Rasen des Ri-Au-Stadions weiter. Hecking gab viele Anweisungen, unterbrach oft, korrigierte ständig. „Wir haben jeden Tag auch Theorieunterricht auf dem Platz. Bei einigen macht es schneller Klick, bei anderen dauert es länger. Wir haben eine risikofreudige Spielweise, daher ist es wichtig, dass es alle Spieler begreifen.“ Die nächste Gelegenheit, das zu zeigen, gibt‘s morgen im Test beim SCR Altach im nahen Österreich.

rs

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