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Aktuell VfL geht auch in Freiburg unter

VfL Wolfsburg VfL geht auch in Freiburg unter

Auch die Ein- und Verkäufe der vergangenen Tage haben den Absturz des VfL Wolfsburg nicht stoppen können: Das verdiente 0:3 (0:2) beim Angstgegner SC Freiburg war bereits die dritte Niederlage in Serie für den seinen hohen Ansprüchen meilenweit hinterherlaufenden deutschen Meister von 2009. Die Tore von Oliver Barth (30. Minute), Erik Jendrisek (40.) und dem ehemaligen VfL-er Cedrick Makiadi (59.) legten am Samstag nicht nur die erschreckende Leblosigkeit der aktuellen Wolfsburger Mannschaft bloß.

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Die nächste Pleite: Auch in Freiburg verlor der VfL Wolfsburg mit 0:3.

Sie verlängerten auch jene schwarze Serie, die den VfL in seiner Bundesliga-Geschichte noch nie hat im Badenova-Stadion gewinnen lassen. Für die Freiburger war es dagegen der langersehnte erste Pflichtspiel-Sieg unter ihrem neuen Trainer Marcus Sorg.

Dessen Kollege Felix Magath hatte in den vergangenen Tagen nichts unversucht gelassen, um seine blutleere Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. Am Dienstag ließ er sie das Training als aufschreckende Maßnahme sogar selbst organisieren, während sich der Trainer und Sportchef in bekannter Manier auf dem Transfermarkt austobte. Simon Kjaer wurde nach Rom abgeschoben, in dem Kroaten Hrvoje Cale und dem kantigen Griechen Sotirios Kyrgiakos kamen dafür nach Thomas Hitzlsperger die nächsten beiden erfahrenen Profis. Bis zum Ende der Wechselfrist am Mittwoch möchte Magath am liebsten noch weitere Spieler ein- und verkaufen, aber am desaströsen Gesamteindruck seines Teams änderten diese Umbauarbeiten bislang nichts.

Der VfL Wolfsburg verlor am 27. August das Spiel gegen den SC Freiburg mit 0:3.

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Auch in Freiburg spielte der VfL ohne Herz und Mumm. Sein Tempo war viel zu behäbig, ein taktisches Konzept nicht zu erkennen. Die deutlich engagierteren und schwungvolleren Freiburger hätten bereits zur Pause höher führen können als nur mit 2:0. Aber ihr Torjäger Papiss Demba Cissé schoss in der 24. Minute nur an den Pfosten und in der Nachspielzeit knapp am Tor vorbei (45.+2). Dabei hatten die Diskussionen um den wechselwilligen Senegalesen im Vorfeld selbst diese Richtung weisende Partie komplett überlagert. Der Sport-Club lehnte unter der Woche gleich drei Angebote für den 26-Jährigen ab, muss aber angesichts der noch bis Mittwoch laufenden Wechselfrist weiter befürchten, dass der Senegalese gegen Wolfsburg sein letztes Spiel im Badenova-Stadion bestritt.

Von dieser Situation ließ sich allerdings niemand beeindrucken. Die 20 000 Zuschauer feierten Cissé wie eh und je und auch der Stürmer selbst hängte sich in gewohnter Manier voll rein. Nur ein Tor gelang ihm diesmal nicht. Nachdem Magath schon vor dem Spiel seine komplette Innenverteidigung neu besetzt hatte (Kyrgiakos, Madlung), versuchte er es zu Pause noch einmal mit der Hereinnahme eines dritten Stürmers (Lakic). Aber auch das änderte nichts.

Der Sport-Club, der von Sorg erfolgreich ein neues 4-2-3-1-System verordnet bekommen hatte, kam erneut mit viel mehr Biss aus der Kabine, vergab durch Stefan Reisinger (46.) und Jendrisek (48.) zwei weitere Großchancen und machte dann mit Makiadis 3:0 schnell alles klar. "Einer geht noch, einer geht noch rein", sangen die SC-Fans. Am Ende wurden die Wolfsburger somit auch noch verhöhnt.

dpa

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