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VfL Wolfsburg VfL bei Bayer: Letzte Chance für zwei Enttäuschte
Sportbuzzer VfL Wolfsburg VfL bei Bayer: Letzte Chance für zwei Enttäuschte
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23:10 31.03.2016
Hinter den eigenen Erwartungen zurück: Der VfL (M. Julian Draxler) braucht genau wie Bayer Leverkusen am Freitag einen Sieg, um den Saisonzielen noch mal näher zu kommen. Quelle: Imago

Wolfsburg braucht einen Sieg, um die internationale Perspektive nicht vollends zu verlieren. Und die Gastgeber müssen punkten, um von der Champions League träumen zu dürfen.

Der VfL hat sechs Punkte Rückstand auf Rang vier (Qualifikation zur Königsklasse), die Leverkusener haben diesen Rückstand zuletzt auf zwei Punkte verkürzen können. „Bayer ist in einer ähnlichen Situation wie wir. Für beide Teams ist es ein richtungsweisendes Spiel, beide müssen auf Sieg spielen, um ihre Ziele nicht aus den Augen zu verlieren“, so VfL-Trainer Dieter Hecking.

Für beide Teams war der Saisonverlauf bisher enttäuschend: Aufgrund vielschichtiger Aspekte konnten die Kontrahenten ihre Leistungen aus der Vorsaison nicht bestätigen. Auffällig: Beide Teams erzielten 2014/2015 durchschnittlich signifikant mehr Tore und bekamen deutlich weniger Gegentreffer pro Spiel - zwei Anhaltspunkte dafür, dass der Punkteschnitt bei Bayer (um 0,23 Punkte pro Spiel) und beim VfL (0,62 Punkte) stark gesunken ist.

Von „Endspielen“ in Leverkusen und eine Woche später gegen Mainz will Hecking nicht reden. Aber er denkt weiter an Platz vier - und weiß nach den schwachen Auftritten zuletzt in Hoffenheim und gegen Darmstadt, „dass wir uns für dieses Ziel keine weiteren Fehltritte mehr erlauben dürfen“.

Bayer steht den Gästen mit vergleichsweise breiter Brust gegenüber, kann erstmals in dieser Saison den dritten Sieg in Folge einfahren. „Wir sind zuletzt wieder rangerückt, können jetzt den nächsten Schritt machen. Das wird gegen starke und sicherlich hochmotivierte Wolfsburger Kräfte freisetzen“, so Bayer-Coach Roger Schmidt.

Der Lauf der Rheinländer ist auch Hecking nicht verborgen geblieben: „Ihre Leistung zuletzt in Stuttgart war sehr ansprechend. Vor allem ihre schnelle, umtriebige Offensive müssen wir stoppen.“

apa/mäk

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