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VfL Wolfsburg Madrid: Hola, wir kommen jetzt nach Wolfsburg!
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Madrid: Hola, wir kommen jetzt nach Wolfsburg!
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00:16 06.04.2016
So freuen sich Superstars nach einem Clasico-Sieg: Real Madrid mit Superstar Cristiano Ronaldo (l.), nachdem die Königlichen am Samstagabend beim FC Barcelona mit 2:1 gewonnen hatten. Quelle: Twitter (Sergio Ramos)
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Am Samstag hat Real den Clasico beim FC Barcelona in Unterzahl mit 2:1 gewonnen, hat dem Tabellenführer der spanischen Primera Division mit dem 2:1 (Tore: Karim Benzema, Cristiano Ronaldo) die erste Pleite beigebracht - nachdem Barca 39 Spiele in Folge nicht verloren hatte. Und jetzt heißt es: Hola, wir kommen nach Wolfsburg!

VfL-Coach Dieter Hecking (hatte seine Co-Trainer Dirk Bremser und Ton Lokhoff dabei) sowie Manager Klaus Allofs (der nahm seinen Assi Olaf Rebbe mit) hatten beim Sieg der Königlichen versucht, Schwächen aufzudecken. Aber viele hat Real nicht - den VfL in der unterirdischen Form vom Freitagabend bezwingt der Tabellendritte im Vorbeigehen.

„Das war eine neue Enttäuschung, die wir in Leverkusen erfahren haben. Ich war richtig enttäuscht, wie meine Mannschaft das Spiel gespielt hat“, meinte Hecking am Sonntag zur WAZ. Gleichwohl hofft er, dass sein Team am Mittwoch nicht die Liga-Maske, sondern das Königsklassen-Gesicht zeigt: „Wir haben in der Champions League Geschichte geschrieben, die uns so keiner zugetraut hatte. Jetzt wollen wir versuchen, sie weiter zu schreiben - auch wenn nach der Leistung von Leverkusen jeder fragt: Wie soll das funktionieren?“

Hecking muss nach dem Frust-Auftritt versuchen, Freude zu vermitteln. „Es wäre fatal, wenn wir uns auf ein Viertelfinale der Champions League nicht freuen würden“, so Manager Allofs. „Das ist für einige Spieler etwas Außergewöhnliches. Man weiß nicht, ob sie das jemals noch mal erreichen. Das muss man genießen und sehen, dass man ein paar Dinge wieder richtigstellt. Ich glaube, dass wir da eine andere Mannschaft sehen.“ Eine Mannschaft, die an ihre Grenzen gehe, fordert der Manager, der am Freitagabend so wütend war wie lange nicht mehr.

eh

Am Samstagmorgen führte VfL-Nationalspieler Julian Draxler ein längeres Gespräch mit Trainer Dieter Hecking und Manager Klaus Allofs. Ging‘s dabei um seine Gelbsperre wegen Meckerns und seine Kritik am Team („Bei einigen ist schon Real im Kopf herumgegeistert“)?

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