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VfL: Wie motiviert ist der Ersatz noch?

VfL Wolfsburg VfL: Wie motiviert ist der Ersatz noch?

In allen fünf Spielen unter Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner standen dieselben Spieler in der Startelf des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Wenn nichts Gravierendes mehr passiert, wird es gegen Bremen zum sechsten Mal die gleiche VfL-Formation geben. Doch wie reagieren die Ersatzspieler darauf?

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Bankdrücker beim VfL: Innenverteidiger Felipe Lopes.

Unter Ex-Trainer Felix Magath konnte sich keiner sicher sein: Dessen Rotation kegelte Spieler regelmäßig zwischen Feld, Ersatzbank und Tribüne hin und her. Köstner setzt auf Konstanz. Was auf dem Platz sehr gut funktioniert - der VfL spielt sich immer besser ein -, stellt aber auch eine Gefahr für die Motivation der Ersatzspieler dar. Köstner hat aber noch keine negativen Anzeichen bemerkt: „Es ist doch Tatsache: Wenn eine Mannschaft erfolgreich ist, dann haben diejenigen, die nicht spielen, keine Argumente, um schlechte Stimmung zu verbreiten.“

Damit es weiterhin ruhig bleibt, führt der Trainer viele Gespräche. „Ich rede in der Kabine entwaffnend offen, damit jeder meine Argumente kennt“, schildert er. Und außerdem hat er ein wachsames Auge im Trainingsbetrieb: „Wir achten in jeder Einheit darauf, ob alle im Kader Druck auf die anderen ausüben können, auch wenn sie nicht spielen.“ Für den Fall, dass Köstner feststellt, dass dieser Druck nachlässt, kündigt er eine offene Diskussion an: „Ich spreche mit allen und wünsche mir, dass sie sich im Sinne der Mannschaft weiter engagieren und ihre Verträge erfüllen.“

rs

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