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VfL Wolfsburg VfL: Vor zehn Jahren noch schlechter
Sportbuzzer VfL Wolfsburg VfL: Vor zehn Jahren noch schlechter
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23:00 07.11.2011
Viele Sorgen: Wolfgang Wolf im November 2001 - Kam damals neu zum VfL: Linksaußen Martin Petrov kostete 6,5 Millionen Mark. Quelle: Photowerk (bb/2)
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Nur drei Siege, nur zwölf Punkte – das war die Zwölf-Spiele-Bilanz nach der Heimpartie gegen Nürnberg am 3. November 2001, die der VfL immerhin mit 5:0 gegen den Club gewann.

Die Probleme damals: Unverhofft hatte der VfL eine neue Mannschaft bauen müssen. Leistungsträger wie Zoltan Sebescen (Leverkusen) und Thomas Hengen (Kaiserslautern) hatte man nicht halten können; Claus Thomsen und Krzysztof Nowak mussten ihre Karrieren beenden, Patrick Weiser und Andrzej Juskowiak fielen lange verletzt aus; Jonathan Akpoborie spielte nach dem Ärger um sein Schiff in Afrika nicht mehr für den VfL. Und neue Leistungsträger wie Martin Petrov (mit 6,5 Millionen Mark Ablöse damals teuerster VfL-Spieler) und Robson Ponte (von Leverkusen ausgeliehen) spielten noch nicht konstant gut, zudem wurde erstmals mit der Viererkette experimentiert.

Ein Umbruch also, der schwieriger ausfiel als gedacht – die Sorgen von Trainer Wolfgang Wolf waren den aktuellen Problemen von Felix Magath nicht unähnlich. Die Maßnahmen damals: ein Kurz-Trainingslager am Chiemsee, ein Treue-Bekenntnis zu Trainer Wolf und die Verpflichtung von Stürmer Diego Klimowicz im November (das ging damals noch). Das reichte, um den Abstiegskampf zu vermeiden, am Saisonende belegte Wolfsburg Rang zehn. Das war nicht toll, aber in Ordnung – gemessen an den damaligen Ansprüchen...

apa

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