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VfL Wolfsburg Und es gibt doch einen Umbruch
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Und es gibt doch einen Umbruch
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23:10 17.04.2016
Wechselkandidat: VfL-Nationalspieler Max Kruse. Quelle: Archiv

Allofs räumte am Samstag in Bremen zumindest erstmals ein, dass Kader-Veränderungen anstehen: „Mit Blick auf nächste Saison gibt es ein paar Fragezeichen. Der eine oder andere hätte auch die Möglichkeiten, auszusteigen. Mit relativ hohen Ausstiegsklauseln. Das wäre auch eine gute Gelegenheit, ein paar Dinge zu verändern.“ Heißt im Klartext: Linksverteidiger Ricardo Rodriguez und Luiz Gustavo würden möglicherweise so viel Geld bringen, dass Allofs hochkarätig einkaufen kann. Beide haben Ausstiegsklauseln und würde zusammen rund 50 bis 60 Millionen Euro in die VfL-Kasse spülen.

Und: Nach WAZ-Informationen ist der VfL gesprächsbereit, wenn ein  einigermaßen akzeptables Angebot für André Schürrle kommt, der Weltmeister hat zudem intern zuletzt mehrmals seine Unzufriedenheit geäußert. Dass er am Samstag behauptete, sich über die nächste Saison „noch keine Gedanken gemacht“ zu haben, heißt da nicht viel. Auch für Max Kruse, dessen Verbleib in Wolfsburg nur noch sehr schwer vorstellbar ist, ließe sich eine ordentliche Ablöse erzielen.
„Wir werden immer mit Veränderungen  leben müssen. Und wir werden mit dieser Mannschaft, so wie sie jetzt da ist, ganz sicherlich nicht in die neue Saison gehen“, so Allofs – aber das hätte auch gegolten, „wenn wir in Bremen gewonnen hätten“. Und: „Wenn Spieler gehen, würde das Einnahmen bedeuten – und es  gibt die Möglichkeiten, sich zu verstärken.“

Weil der Viertelfinal-Einzug die Wolfsburger Champions-League-Einnahmen höher ausfallen ließ als erwartet, sind die finanziellen Möglichkeiten des VfL trotz Financial Fairplay, VW-Krise und der bevorstehenden europalosen Saison nicht schlecht, Spieler wie Manndecker Niklas Süle (Hoffenheim) oder Amsterdams Mittelfeld-Talent Riecheldy Bazoer  nicht komplett unerschwinglich.

Was die Neuen können müssen, steht derweil für Allofs auch fest: „Wir wollen zu den besten Mannschaften Deutschlands gehören, wollen dauerhaft in der Champions League dabei sein. In diesem Jahr haben wir es nicht hinbekommen, weil wir nicht dauerhaft ein Mindestmaß an Qualität abrufen konnten. Das müssen wir wieder hinbekommen.“

eh/apa/mäk

Das Kopfschütteln des auf die Tribüne verbannten Klaus Allofs gehörte zu den sinnvolleren VfL-Bewegungen an diesem Samstagnachmittag. Was der Manager des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten beim 2:3 (1:1) in Bremen von der Bank aus und später von ein paar Meter weiter hinten sah, war erschütternd.

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Dem VfL Wolfsburg waren die Europacup-Strapazen vier Tage nach dem Champions-League-Aus bei Real Madrid (0:3) noch deutlich anzumerken. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking unterlag im Nordduell hochverdient Werder Bremen mit 2:3 (1:1) und braucht in dieser Form nicht länger von Europa träumen.

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