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VfL Wolfsburg Tribünenadler: Ismaëls Co-Trainer schaut von oben zu
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Tribünenadler: Ismaëls Co-Trainer schaut von oben zu
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22:30 13.11.2016
Jeder hat seine ganz spezielle Aufgabe: Videoanalyst Dustin Heun (l.) beobachtet die VfL-Spiele von der Tribüne aus und beliefert Coach Valérien Ismaël (r.) mit seinen Eindrücken. Co-Trainer Ton Lokhoff assistiert dem Deutsch-Franzosen auf der Bank. Im Training stehen sie zu dritt auf dem Platz. Quelle: Hay/CITYPRESS24
Wolfsburg

Ismaël hat klar aufgeteilt, wer was zu tun hat: Lokhoff fungiert weiter als klassischer Co-Trainer und sitzt bei den Spielen auf der Trainerbank, so wie er es unter Ex-Trainer Dieter Hecking auch schon getan hat. Dieses bekannte Gesicht ist den Spielern nach der Entlassung von Hecking erhalten geblieben. Heun haben die Profis erst vor kurzem kennengelernt. Er ist an Ismaëls Seite als Videoanalyst tätig. Von der Tribüne aus beobachtet er die Spiele, geht in der Halbzeitpause runter zu Ismaël und berichtet ihm von seinen Eindrücken. „Wir arbeiten seit meinem ersten Tag in Wolfsburg zusammen. Da habe ich ihn als Videoanalyst geholt, weil ich diese Arbeit damals schon als die Idee der Zukunft gesehen habe“, sagt der VfL-Coach - und schildert: „Dustin kommt in der Pause eines Spiels zu mir, bevor ich mit dem Team spreche. Oft überschneiden sich die Eindrücke, aber ab und zu gibt es Hinweise, die man selbst nicht so wahrnehmen konnte.“

Einen zweiten klassischen Co-Trainer hat er derzeit also nicht. Ob sich daran noch etwas ändert, ist offen. „Wir schauen, ob wir noch etwas verändern werden. Aber im Moment bin ich absolut zufrieden“, sagt Ismaël. Beim Training steht das Trio dann gemeinsam auf dem Rasen. Zum Trainerstab gehören außerdem Torwarttrainer Andreas Hilfiker, Reha- und Athletiktrainer Oliver Mutschler sowie Athletikcoach Felix Sunkel.

Beim VfL setzt man seit Jahren auf ein Spielanalyse- und Scouting-Team für die Profis. Heun arbeitet seit Amtsantritt unter anderem eng mit Andreas Steppat zusammen. Und auch Ismaël ist von der Arbeit überzeugt: „Erste Erfahrungen habe ich in Hannover gesammelt. Dann kam Dustin nach Wolfsburg und wir haben die Arbeit intensiviert.“ Heun dient nicht nur als Austauschpartner für Ismaël und Lokhoff, sondern steht in engem Kontakt mit den Profis. „Er kennt unsere Philosophie und zeigt den Spielern anhand von Bildmaterial, was hätte anders laufen sollen. Da gibt es keine Ausreden“, sagt der Chefcoach schmunzelnd.

mwe

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