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VfL Wolfsburg Träsch: Bei uns wird alles schlecht gemacht
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Träsch: Bei uns wird alles schlecht gemacht
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23:15 12.11.2015
Zuletzt gab‘s viel Kritik: Die VfL-Profis (v. l. Rodriguez, Klose, Naldo, Jung) verloren zweimal in Folge.

„Es wird immer alles so schlecht gemacht, aber es ist nicht so schlecht“, wird Träsch deutlich - und zählt auf: „In der Bundesliga sind wir Dritter, in der Champions League haben wir noch alle Möglichkeiten aufs Weiterkommen - wir sind voll im Soll.“

Doch Träsch, der seit 2011 in Wolfsburg spielt und beim VfL viele persönliche Höhen und Tiefen mitgemacht hat, weiß auch: Gerade die letzten Auftritte waren weit weg von dem, was der VfL spielen kann. „Ja, wir wissen, dass wir nicht den Fußball spielen, den wir spielen können und auch sollen.“ Warum nicht? Liegt es an persönlichen Eitelkeiten im Team, die Trainer Dieter Hecking in der WAZ kritisch angesprochen hatte? „Ich habe nicht das Gefühl, dass wir Spieler haben, die sich über die Mannschaft stellen“, so der 28-Jährige, der gleichwohl aber fordert, „dass bei uns wieder mehr Teamgedanke rein muss. Wenn einer von uns mal den Ball verliert, bringt es nichts, wenn der andere daraufhin abwinkt.“

Zuletzt hatte es gerade solche Szenen unter anderem im VfL-Spiel in Eindhoven gegeben. Man könne seine Unzufriedenheit etwa nach einem nicht so gelungenen Zuspiel auch anders zeigen. Träsch: „Eine Streitkultur muss es geben. Mann sollte sich auch mal die Meinung sagen. Das gehört dazu.“ Aber lieber wäre es ihm, wenn das intern passiert - und der VfL auf dem Platz wieder mehr Einigkeit demonstriert.

eh

Klaus Allofs hatte nach der 0:2-Niederlage in Mainz die Einstellung der VfL-Profis stark kritisiert. Von dieser Kritik rückt der VfL-Boss nicht ab - im Gegenteil. Der Manager will weiter Erfolge einfahren und erhöht deshalb den Druck auf die Spieler: „Wir müssen sehen, dass wir uns die Qualität anders erarbeiten - oder sie neu dazuholen.“

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