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VfL Wolfsburg "Sowas kennt man ja aus Wolfsburg"
Sportbuzzer VfL Wolfsburg "Sowas kennt man ja aus Wolfsburg"
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09:08 18.10.2012
Nightmare On Elm-Street: Torschütze Rasmus Elm bejubelt den 4:4-Ausgleich für Schweden in Berlin gegen Deutschland – Felix Magath (kl. Foto, 2. v. r.) war im Stadion dabei, schaute die Partie unter anderem mit (v. r.) dem VfL-Aufsichtsrats-Vorsitzenden Francisco Garcia Sanz, VW-Chef Martin Winterkorn und VfL-AR-Vize Stephan Grühsem. Quelle: Foto: Volkswagen

Magath war mit Vertretern des VfL-Aufsichtsrats im Berliner Olympiastadion - zu Werbezwecken für VW-Tochter Scania. „Wie ein einziges Gegentor manchmal eine Mannschaft lähmt, kennt man ja durchaus aus Wolfsburg“, meinte Magath süffisant - und fügte ernsthaft hinzu: „Natürlich versteht man das nicht, wie eine Mannschaft in einem Spiel zwei solch unterschiedliche Gesichter zeigen kann. Das soll keinem Team passieren. Aber man kann ja sehen, dass es eben doch geschieht.“

Dass die Deutschen in den nächsten Partien an diesem unfassbaren, historisch-blamablen Auftreten zu knabbern haben, glaubt Magath aber nicht. „Das war mal ein Erlebnis, das sicherlich eindrucksvoll war. Aber trotzdem sollte es keine Zweifel an diesem Team aufkommen lassen.“

Auch Marcel Schäfer, bis vor zwei Jahren noch selbst Nationalspieler, hat das 4:4 vor dem Fernseher verfolgt. „Bis zum 4:0 war es aus meiner Sicht ein Bilderbuch-Spiel“, meinte der Linksfuß. „So stark habe ich die deutsche Mannschaft schon lange nicht mehr gesehen.“ Doch dann kippte die Partie - und bei Schäfer auch die Stimmung. „Was dann zum Bruch im Spiel geführt hat, ist schwierig zu sagen“, wunderte er sich.

Übrigens: Ohne Magath, aber mit Schäfer hatte der VfL mal ein ähnliches Erlebnis wie die DFB-Auswahl - am zweiten Spieltag 2010 gab‘s gegen Mainz ein 3:4 nach 3:0-Führung.

rs