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VfL Wolfsburg Sechs Neue! Köstner: "Das war ein Risiko"
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Sechs Neue! Köstner: "Das war ein Risiko"
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06:15 31.10.2012
Köstners Neue: In Düsseldorf bekamen Simon Kjaer, Jan Polak und Makoto Hasebe (v. l.) ebenso ihre Chance wie... Quelle: Photowerk (bb)
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Über 90 Minuten überragend war Kjaer. Der ehrgeizige Däne mäkelte zwar leicht an seiner Leistung: „In der ersten Hälfte hatte ich bei zwei langen Bällen Probleme.“ Aber er freute sich auch: „Es war gut, ich bin zufrieden.“ Schon im ersten Köstner-Training am Donnerstag hatte Kjaer seine Chance gewittert: „Als die Leibchen verteilt wurden, habe ich gesehen, was er plant, und 100 Prozent Gas gegeben, um ihm zu zeigen, dass ich in die Mannschaft will.“ Gegen Düsseldorf stand Kjaer nicht nur sicher, er setzte auch die Ansage des Trainers um: „Wir wollten den Ball halten, ihn nicht verlieren und langsam das Spiel aufbauen."

Nach Ausflügen ins zentrale Mittelfeld und auf den offensiven Flügel stand Schäfer unter Köstner wieder hinten links. „Ich bin froh, dass mich der Trainer dort aufgestellt hat. Es ist die Position, die ich immer gespielt habe und von der ich ursprünglich komme“, bedankte sich Schäfer - und lobte das Konzept des neuen Trainers: „Wir haben über außen gespielt, was uns immer ausgezeichnet hatte. Die Impulse von Lorenz-Günther Köstner haben gefruchtet.“

Und die personellen Umstellungen ebenso. Den größten Schritt durfte Hasebe machen - von der Tribüne in die Startelf. „Es war eine schwierige Zeit in den vergangenen drei, vier Monaten“, sagte der Japaner. „Aber ich habe die ganze Zeit für die Mannschaft gedacht und hart im Training gearbeitet. Dadurch habe ich gleich wieder gut gespielt.“

457 Minuten lang hatte der VfL Wolfsburg kein Tor mehr geschossen. Dann brach Bas Dost den Bann. Der Holländer erzielte am Samstag in Düsseldorf seinen ersten Doppelpack in der Fußball-Bundesliga. Einen Treffer hatte er vorher versprochen. Und im Moment des Erfolgs dachte er auch an Ex-Trainer Felix Magath.

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