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Aktuell Schäfer vor Unterschrift: „Chancen stehen gut“

vfL Wolfsburg Schäfer vor Unterschrift: „Chancen stehen gut“

Marcel Schäfer macht mit seiner Familie Urlaub in Österreich. Heute tritt der Kapitän des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg bei einem Benefizspiel am Tegernsee an. Zuvor sprach der Linksverteidiger mit WAZ-Sportredakteur Robert Schreier.

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Fühlt sich in Wolfsburg wohl: Marcel Schäfer

WAZ : Herr Schäfer, Sie spielen bei einer Benefizaktion Fußball. Haben Sie genug von der Sommerpause?
Schäfer : Nein, ich könnte schon noch ein paar Tage auf Fußball verzichten. Aber das Spiel ist eine tolle Aktion. Philipp Lahm hat dazu eingeladen. Und wenn es für einen guten Zweck ist, dann kann ich ganz selten Nein sagen. Außerdem treffe ich dort Freunde wie beispielsweise Christian Gentner. Sascha Riether musste leider absagen, weil er im Urlaub ist.

WAZ : ...und vielleicht den VfL verlässt?
Schäfer : Ich weiß es nicht. Ich habe seit dem Saisonende nicht mehr mit ihm gesprochen. Ich denke, es muss jeder selbst wissen, was er möchte. Ich wäre froh, wenn er bliebe, denn er ist ein wichtiger Spieler für den VfL. Aber wenn er sich verändern will, dann wird er es intern äußern und man wird eine vernünftige Lösung suchen. Vorwerfen kann man ihm nichts, denn Sascha hat immer Vollgas gegeben.

WAZ : Auch Ihr Vertrag läuft nur noch ein Jahr – verlängern oder wechseln?
Schäfer : Meine Einstellung ist klar: Wir fühlen uns in Wolfsburg wohl. Zudem hat sich die Situation durch den Wechsel in der sportlichen Führung sogar noch so verändert, dass nun wieder der Trainer da ist, der mir in meiner Karriere am meisten gebracht hat, unter dem ich am meisten Erfolg hatte. Die Voraussetzungen sind also sehr gut.

WAZ : Wann verlängern Sie?
Schäfer : Es gab schon ein Gespräch zwischen meinem Berater und Felix Magath. Wie ich es gehört habe, war das sehr vernünftig. Wenn wir alle aus dem Urlaub zurück sind, dann werden wir noch einmal sprechen – und zusehen, dass wir dann übereinkommen. Ich denke, die Chancen stehen gut.

WAZ : Haben Sie die schlechte Saison schon abgehakt?
Schäfer : Zwei, drei Wochen nach Saisonende habe ich das alles für mich aufgearbeitet. Jetzt schaue ich nach vorn. Was man mitnehmen kann, ist, dass wir bei allen Beinahe-Katastrophen immer zusammengehalten haben. Daran können sich andere Vereine ein Beispiel nehmen – gerade wenn behauptet wird, dass Wolfsburg wegen der fehlenden Tradition solch eine Geschlossenheit nicht drauf hat.

WAZ : Sie haben im USA-Urlaub das Basketball-Halbfinale mit Dirk Nowitzki gesehen. Holt er mit Dallas den Titel?
Schäfer : Das wird richtig spannend! Ich drücke ihm die Daumen gegen Miami. In den USA bist du erst ein echter Superstar, wenn du einen Titel hast. Also gönne ich es Dirk Nowitzki umso mehr.

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