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VfL Wolfsburg Schäfer: Wir kriegen zu viele Gegentore
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Schäfer: Wir kriegen zu viele Gegentore
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22:30 02.03.2015
Alles läuft gut: Aber Ex-Kapitän und Führungsspieler Marcel Schäfer mahnt die vielen Gegentore in den vergangenen Partien an.

Kein anderer hat so viele Spiele für den VfL in der 1. Liga bestritten wie der 30-Jährige. Auch wenn Schäfer kein Stammspieler mehr ist, sein Wort hat immer noch Gewicht. Und die Gegentore-Flut macht ihm durchaus Sorgen. „Für eine echte Top-Mannschaft haben wir den einen oder anderen Gegentreffer zu viel kassiert“, sagt der Linksfuß, der am Sonntag beim 5:3-Sieg in Bremen zum ersten Mal seit längerer Zeit mal wieder von Beginn an spielen durfte - und vor dem 1:0 für Werder unglücklich wegrutschte. „Das hat mich tierisch geärgert“, verrät Schäfer. „Dazu bin ich zu sehr Perfektionist. Die Nacht war deshalb kürzer als sonst.“

Aber Albträume müssen die Wolfsburger wegen der zahlreichen Gegentore (noch) nicht bekommen. Denn vorn läuft die VfL-Tormaschine auf vollen Touren. So wie in Bremen, als gleich dreimal ein Rückstand aufgeholt und das Spiel so gedreht werden konnte. „Gegen eine noch bessere Mannschaft kommst du aber nicht mehr zurück“, hatte jedoch Coach Dieter Hecking kritisiert. Schäfer: „Wir gewinnen die Spiele ja trotzdem. Das ist ein gutes Gefühl. Aber wir dürfen uns darauf nicht verlassen.“

Heißt: Morgen im DFB-Pokal bei Zweitligist RB Leipzig (Anpfiff um 19 Uhr) soll die Schießbude wieder geschlossen werden. Dass die Wolfsburger das können, haben sie unlängst in der Europa League zweimal gegen Sporting Lissabon (2:0 und 0:0) bewiesen. Aber: „Wir müssen uns jedes Spiel neu erarbeiten“, fordert Schäfer, „und deutlich mehr Acht darauf geben, defensiv besser zu arbeiten.“ Denn immer werden Tor-Gigant Bas Dost und seine Sturm-Kollegen den VfL nicht retten können...

tik

Die Rotation hat Timm Klose beim 3:5 in Bremen mal wieder in die Startelf gespült. Zuletzt hatte der Schweizer am siebten Spieltag beim 1:0 gegen Augsburg gespielt. Und eines zeichnet den 26-Jährigen besonders aus: Er ist gnadenlos offen.

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