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VfL Wolfsburg Raketen und Rauch vorm Anpfiff im VfL-Block
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Raketen und Rauch vorm Anpfiff im VfL-Block
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23:02 16.03.2014
Rauchbomben vorm Spiel, massiver Einsatz von Pyrotechnik während des Spiels: Ein Teil der Wolfsburger Gäste fiel beim Derby in Braunschweig unangenehm auf. Quelle: Photowerk (cc)
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Als beide Mannschaften ins Stadion einliefen, spannten die Ultras grüne Planen im VfL-Block. Eine Choreographie war es aber nicht, sondern diente nur dazu, unbehelligt bengalische Feuer und sogar Raketen anzünden zu können. Schnell stand der komplette Gästeblock in Flammen, die Feuer wurden aufs Spielfeld und in Richtung von Ordnern geworfen. Die Raketen flogen in den Himmel überm Stadion. Während der Partie flog ein weiterer Bengalo in Richtung eines am Boden liegenden Braunschweiger Spielers.

„Es gibt Videoaufnahmen, anhand derer wir jetzt versuchen werden, die Verursacher zu ermitteln“, sagt Joachim Grande, Sprecher der Braunschweiger Polizei. Das geschehe in Zusammenarbeit mit den szenekundigen Wolfsburger Beamten. Zwar seien die Randalierer beim Abbrennen der Pyrotechnik mit grün-weißen Sturmhauben maskiert gewesen, „es gibt aber auch Aufnahmen, die die Gruppe vorher zeigen“, so Grande. Unklar ist, wie es den Wolfsburgern trotz intensiver Kontrollen gelungen war, die Pyrotechnik ins Stadion zu schmuggeln.

Vor und nach Abpfiff blieb es ansonsten weitestgehend friedlich: Die Strategie, die Fanlager rigoros voneinander zu trennen, sei aufgegangen, so Grande. „Es gab keine größeren Zwischenfälle oder körperliche Auseinandersetzungen.“ Rund 800 VfL-Fans waren mit einem Sonderzug nach Braunschweig gefahren, der wurde ab Wolfsburg von einem Hubschrauber begleitet. „Das ist bei Partien, die der DFB als Spiel mit erhöhtem Risiko einstuft, üblich“, sagt Martin Ackert, Sprecher der Bundespolizei Hannover. Im Zug blieb alles friedlich, auf dem Weg zum Stadion zündeten Wolfsburger eine Rauchbombe.

Fangruppen aus beiden Lagern waren am Samstag auch in der Braunschweiger Innenstadt unterwegs. „Damit hatten wir gerechnet, wir waren darauf vorbereitet“, sagt Grande.

rs/syt

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