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VfL Wolfsburg Nur 1:1 gegen Fürth: Der VfL verpasst den ersten Heimsieg
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Nur 1:1 gegen Fürth: Der VfL verpasst den ersten Heimsieg
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11:02 24.09.2012
Das 0:1 aus Sicht des VfL: Pogatetz (l.) und Keeper Benaglio (M.) verlassen sich aufeinander, Fürths llir Azmir profitiert. Quelle: dpa

Die sturmschwachen Teams, in drei Spielen zuvor beide nur einmal erfolgreich, geizten erneut mit guten Szenen. Dabei waren die Fürther anfangs noch die aktivere Mannschaft. Später fehlte - abgesehen von einem Postenknaller von Sercan Sararer (83.) - die Kraft für Entlastungsangriffe. Der VfL hatte deutlich mehr Spielanteile.

Fürth überzeugte aber defensiv. Trainer Mike Büskens hatte umgestellt, ließ Thanos Petsos und Stephan Fürstner als Doppel-Sechs auflaufen. Damit störte Fürth den VfL-Spielaufbau. Die schnellen Pässe nach der Balleroberung kamen im Laufe der Partie immer seltener an, sorgten bei den Wolfsburgern zumindest in der Anfangsphase für Verwirrung.

Diego Benaglio im Tor des VfL, der trotz einer leichten Gehirnerschütterung während der Woche zwischen den Pfosten stand, hatte wenig zu tun, wurde aber von der eigenen Verteidigung übertölpelt. Nach einem langen Abschlag von Gäste-Keeper Max Grün versäumten es zunächst Naldo und dann Emanuel Pogatetz, gegen den störenden Ilir Azemi zu klären - zuletzt von Pogatetz berührt, trudelte der Ball am zögernden VfL-Keeper vorbei ins Tor. Trainer Felix Magath tobte an der Seitenlinie ob des seltenen Ungeschicks seiner beiden neu verpflichteten Innenverteidiger.

Torwart-Kollege Grün hatte lange Zeit weniger Arbeit als Benaglio, musste vor dem VfL-Ausgleich nur einmal bei einem Schuss von Marcel Schäfer (24.) eingreifen. Der 25 Jahre alte Keeper war aber chancenlos, als Olic per Kopf abstaubte, nachdem Kahlenbergs Schuss von der Latte zurückgeprallt war. Dafür klärte Grün später gegen den eingewechselten Vieirinha (57.) und Thomas Kahlenberg (65.).

Insgesamt enttäuschten die Wolfsburger. Der Spielaufbau war fahrig. Obwohl Kahlenberg aufrückte und Regisseur Diego im offensiven Mittelfeld unterstützte, gelang wenig. Vor allem Diego konnte sich fast überhaupt nicht durchsetzen, fiel durch unzureichendes Zweikampfverhalten auf. Viel zu oft blieben die umständlich spielenden Wolfsburger in der kämpferisch sehr starken Fürther Defensive hängen. Immerhin kam durch die Einwechselung von Vieirinha und Robin Knoche für die enttäuschenden Marcel Schäfer und Simon Kjaer mehr Dynamik ins Wolfsburger Spiel.

dpa