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VfL Wolfsburg Niersbach-Rücktritt: Allofs findet‘s nicht gut
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Niersbach-Rücktritt: Allofs findet‘s nicht gut
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23:00 09.11.2015
Bezieht Stellung: Klaus Allofs (l.) bedauert den Rücktritt von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. Quelle: Imago

Wolfgang Niersbach hat sich über Jahrzehnte um den deutschen Fußball verdient gemacht und übernimmt jetzt mit seinem Rücktritt - den ich nicht begrüße - die Verantwortung für die Verfehlungen anderer“, so Allofs.

Damit dürfte auch Zwanziger gemeint sein, den Allofs bereits in der vergangenen Woche kritisiert hatte: „Ich bin enttäuscht, dass jemand, der im Sog des Fußballs zu einer anderen Bedeutung gekommen ist, Dinge erlebt hat, die er in dieser Form sonst nicht erlebt hätte, sich so verhält. Die nötige Aufklärung hätte in anderer Form erfolgen können. So sieht es jetzt stark nach der Begleichung alter Rechnungen aus.“ Für Niersbach dagegen würde er „meine Hand ins Feuer legen“.

Der Rücktritt Niersbachs, so Allofs am Montag, ehre ihn „und zeigt, dass es ihm immer nur um den deutschen Fußball ging, nicht um persönliche Interessen.“

apa

Das ging schnell: Nach seinem Platzverweis am Samstag in Mainz wurde Julian Draxler für zwei Spiele gesperrt. Das Sportgericht des DFB fällte das Urteil am Montag, der Neuzugang des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten muss zudem 10.000 Euro Geldstrafe zahlen. Der VfL hat die Strafe akzeptiert.

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Klaus Allofs wird nicht laut, wenn er sauer ist. Auch sein Sprechtempo verändert sich kaum. Aber in den Augen des VfL-Managers kann es sehr giftig funkeln, wenn er schimpft. Am Samstag, nach der 0:2-(0:1)-Niederlage des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten beim FSV Mainz 05, war es soweit. Allofs war sauer. Und wie.

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Es war der Schocker der Partie! „Ich war selbst erschrocken“, sagte Julian Draxler auch mit einem Tag Abstand noch. Beim 0:2 am Samstag in Mainz war der VfL-Nationalspieler mit Rot runtergeflogen, nachdem er Gegenspieler Gonzalo Jara mit dem Fuß an Kopf und Schulter erwischt hatte.

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