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VfL Wolfsburg Nicklas Bendtner denkt weiter an Abschied
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Nicklas Bendtner denkt weiter an Abschied
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00:18 04.11.2015
Traf zum umstrittenen 1:0 für den VfL: Nicklas Bendtner durfte beim 2:1 gegen Leverkusen von Beginn an ran. Quelle: dpa
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Der Grund: Zuletzt hatte der Stürmer dreimal in Folge nicht einmal zum Kader gehört, im Pokal gegen die Bayern durfte er immerhin auf der Bank Platz nehmen. Kaum Trost. Diese Entwicklung lässt ihn weiter an Abschied denken. Schon im Sommer hatte es unter anderem Anfragen aus der Türkei (Fenerbahce Istanbul) gegeben. Haut Bendtner jetzt im Winter ab? „Ich glaube, dass es die richtige Wahl ist, hier zu spielen“, sagt er, räumt aber gleichzeitig ein: Wenn sich seine Situation nicht verändern sollte, er nicht regelmäßig spiele, „muss man reden, dann muss man die Situation analysieren“. Denn: „Meine Zeit hier ist so ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt“, beschreibt der Angreifer treffend. „Ich hätte es gern ein bisschen stabiler, ich habe schon sehr oft gesagt, dass ich immer spielen möchte.“

Aber Trainer Dieter Hecking setzt vorn meist auf Bas Dost. Für Bendtner, der sich häufig selbst im Weg steht, weil Einstellung und/oder Mentalität nicht stimmen, bleibt die Bank oder gar die Tribüne. In der vergangenen Woche etwa hatte es intern einen Anpfiff für den 27-Jährigen gegeben, schreibt der Kicker. Auch deshalb wollte er mit Hecking reden. Am Freitag wurde geredet. Sein Berater sprach mit Manager Klaus Allofs, er selbst mit dem Coach. Wie war das Gespräch? „Ich habe gespielt, also war es gut... Der Trainer weiß, dass ich nicht glücklich bin, wenn ich nicht spiele“, so Bendtner, der gegen Bayer sein erstes Tor als VfL-Startelfspieler erzielt hatte.

Der Treffer hätte aber nicht zählen dürfen, weil Vorlagengeber Vieirinha im Abseits gestanden hatte. Bendtner: „Schon als junger Spieler habe ich gelernt, dass du weiterspielen sollst, bis der Schiri pfeift.“ Er spielte weiter und nagelte die Kugel unter die Latte.

eh

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