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VfL Wolfsburg Naldo bleibt und hat beim VfL noch viel vor
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Naldo bleibt und hat beim VfL noch viel vor
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23:15 03.05.2016
Unzufrieden mit der eigenen Leistung: VfL-Abwehrchef Naldo am Samstag beim 1:5 in Dortmund. Quelle: dpa
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Doch aufgeben kommt für die brasilianische Frohnatur nicht in Frage. Im Gegenteil: Beim Gastspiel am Samstag beim Hamburger SV „wollen wir beweisen, dass wir wieder eine Mannschaft sind“.

Von Grundtugenden wie Selbstvertrauen, Einsatzbereitschaft und Teamspirit, die eine funktionierende Mannschaft charakterisieren, war zuletzt nicht mehr viel zu erkennen. „In Dortmund haben wir das schlechteste Spiel gemacht, seitdem ich in Wolfsburg bin. Dass wir nicht noch mehr als fünf Gegentore bekommen haben, war Glück“, sprach Naldo Klartext. Außer Keeper Diego Benaglio hat zuletzt niemand Normalform erreicht.

Selbst der hinten sonst so souveräne Stabilisator war zuletzt schwach - und nahm sich auch nicht aus der Kritik:„Ich hatte in Dortmund nicht meinen besten Tag. Mit so einer Leistung kann ich der Mannschaft nicht helfen“, so Naldo. Eine genaue Erklärung für die Misere hat der Brasilianer bisher nicht: „Wir haben eine sehr gute Champions-League-Saison gespielt, aber bekommen diese Leistungen in der Bundesliga nicht auf den Rasen.“ Und weiter: „Diese Inkonstanz besteht aber nicht erst seit den letzten sieben Bundesliga-Spielen. Es war die gesamte Saison schon so.“ Eine Saison, in der auch seine Tore fehlen - zum ersten Mal in seiner Bundesliga-Karriere droht Naldo torlos aus der Spielzeit zu gehen.

Dass nach den erschreckend schwachen Auftritten Unruhe und Spekulationen um die Zukunft von Trainer und Akteuren aufkommen, sei „völlig normal. Die Leute dürfen unzufrieden sein - wir Spieler sind es ja auch“. Er selbst sieht sich trotz aufgekommenen Gerüchten über einen Wechsel zu Manchester United nicht als Gegenstand solcher Spekulationen: „Ich will beim VfL bleiben und habe hier noch viel vor.“ Eingeläutet werden soll eine neue Ära bereits am Samstag. Naldo blickt nach vorn: „Wir wollen jetzt ein anderes Gesicht zeigen. Jeder muss wieder bereit sein, alles zu geben und zu kämpfen.“

von Pascal Mäkelburg

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