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VfL Wolfsburg Mit oder ohne Spektakel: „Wir wollen nach Berlin“
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Mit oder ohne Spektakel: „Wir wollen nach Berlin“
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22:50 03.03.2015
Wiedersehen mit der Vergangenheit: VfL-Trainer Dieter Hecking spielte von 1992 bis 1994 für den VfB Leipzig. In der neuen Arena durfte er noch nicht ran. Auch deshalb freut sich Wolfsburgs Coach aufs Achtelfinale bei RB.

Für Hecking ist die Partie auch ein Wiedersehen mit der Vergangenheit, denn der 50-Jährige hatte von 1992 bis 1994 beim VfB Leipzig gespielt. Zudem kamen in dieser Zeit seine Zwillinge in Leipzig zur Welt. Auch sportlich gab‘s etwas zu feiern. „Mit dem Aufstieg aus der zweiten Liga in die Bundesliga“, schwelgt der Trainer in Erinnerungen. „Das war eine tolle Zeit. Ich freue mich auf Leipzig, im neuen Stadion war ich noch gar nicht. Ich bin gespannt, was da entstanden ist.“

Trotz aller Vorfreude auf die Rückkehr - Leipzig soll für Hecking und Co. nur eine Zwischenstation auf dem Weg nach Berlin sein. „Der Pokal ist der kürzeste Weg, um am Ende was in den Händen halten zu können“, sagt der VfL-Trainer, der mit Wolfsburg in der vergangenen Saison im Halbfinale in Dortmund rausgeflogen war. „Wenn wir weiterkommen, sind es noch zwei Spiele bis Berlin.“

Allerdings: Hecking warnt seine Stars davor, den Zweitligisten zu unterschätzen. „Die Herangehensweise der Gegner an den VfL ist eine andere geworden. Daher ist es wichtig, von Beginn an das Spiel anzunehmen. Wenn uns das gelingt, sind wir besser. Lassen wir aber irgendwo nur ein paar Prozentpunkte weg, dann wird’s ein langer Abend“, so der Trainer. Und auf den würde er gern verzichten - trotz aller Vorfreude.

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Beim Sieg in Bremen am Sonntag hatte Dieter Hecking viel rotiert, für Ricardo Rodriguez, Robin Knoche, André Schürrle und Christian Träsch gegenüber dem Europa-League-Spiel bei Sporting Lissabon viermal gewechselt. Und heute? „Die Aufstellung werde ich mit Genuss lesen und dem gratulieren, der die richtige hat - nämlich mir“, flachste der Trainer gestern bei der Pressekonferenz.

03.03.2015

Diesmal bitte besser machen! Heute (19 Uhr) ist Wolfsburgs Fußball-Bundesligist im Achtelfinale des DFB-Pokals zu Gast bei Zweitligist RB Leipzig - so wie im Juli 2011. „Diese Erinnerung habe ich verdrängt“, sagt Linksverteidiger Marcel Schäfer. Verständlich, denn der VfL blamierte sich beim damaligen Regionalligisten und schied in der ersten Runde aus.

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Irgendwas musste es sein, ein Schal vielleicht. Oder eine Fahne. Schließlich besorgte ein Helfer diese Mütze, ein nach heutigen Maßstäben hässliches Teil mit Deutschland-Fahne und VfL-Wappen. So hatte Ferdinand Piëch, was er wollte, ein besonderes Accessoire für einen besonderen Tag: Den Tag, an dem der VfL Wolfsburg in die Fußball-Bundesliga aufstieg.

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