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VfL Wolfsburg Mit diesem Hemd ging‘s ziemlich in die Hose
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Mit diesem Hemd ging‘s ziemlich in die Hose
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00:20 07.03.2015
Ungleiches Duell: Sebescen gegen Zenden.
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Ausgerechnet in diesem einen Spiel am 23. Februar 2000 in Amsterdam gegen die Niederlande trug die DFB-Auswahl nicht das gewohnt weiß-schwarze Outfit, sondern zog die grünen Auswärtstrikots an - zum einzigen Mal vor der anstehenden EM. Vielleicht war das schon kein so gutes Omen; für Sebescen jedenfalls ging der Auftritt im grünen Hemd (das jetzt in der Fußball-Welt zu sehen ist) ziemlich in die Hose.

Der damals 24-Jährige kam als grüner Junge zu Nationalmannschafts-Ehren. Vor der Saison war er von den Stuttgarter Kickers zum VfL gewechselt, hatte sich zunächst mit Verletzungssorgen geplagt und hatte gerade einmal acht Bundesliga-Spiele auf dem Buckel - auf der rechten Offensivseite.

Alle hatten damit gerechnet, dass Sebescen als Einwechselspieler zu seinem Länderspiel-Debüt kommt, aber Ribbeck stellte ihn in die Startelf - als Gegenspieler des schnellen und trickreichen Boudewijn Zenden vom FC Barcelona. Sebescen war überfordert, sein Gegenspieler bereitete ein Tor vor und schoss eines selbst, zur Pause stand der Endstand von 2:1 für den Gastgeber bereits fest. Und Sebescen wurde gegen einen anderen Debütanten ausgetauscht: Sebastian Deisler.

Für den Wolfsburger blieb der ernüchternde Auftritt in der Amsterdam-Arena das einzige Länderspiel seiner Karriere, die dennoch keinen Knacks bekam. Beim VfL glänzte er, bis ihn im Sommer 2001 Leverkusen für zwölf Millionen Mark holte. Mit Bayer kam er bis ins Champions- League-Finale, eine Knieverletzung zwang ihn zum Karriere-Ende. Bereut hat er den Auftritt im grünen Hemd nie: „Für mich war das eine tolle Erfahrung, die mir in meiner Karriere geholfen hat.“

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