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VfL Wolfsburg Marcel Schäfer lieferte ein tolles Spiel ab
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Marcel Schäfer lieferte ein tolles Spiel ab
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00:17 25.11.2015
Alleiniger Rekord: Mit dieser Flanke bereitete Schäfer zum 38. Mal ein Bundesliga-Tor des VfL Wolfsburg vor. Quelle: Photowerk (gg)

Und den macht ihm so schnell keiner streitig: Denn weil Schäfer seine tolle Leistung beim 6:0 gegen Bremen mit der Vorlage zu Vieirinhas 3:0-Treffer krönte, ist er jetzt der Assist-König des VfL! 38 Vorlagen stehen für Schäfer zu Buche, er hat Martin Petrov (37) damit überholt und lässt auch Zvjezdan Misimovic (36) und Kevin De Bruyne (27) hinter sich.

Dass präzise, harte Flanken aus dem Lauf seine Stärken sind, zeigte Schäfer (31) am Samstag nicht zum ersten Mal. „Marcel hat richtig Werbung in eigener Sache betrieben“, freut sich Trainer Dieter Hecking. „Er hat ein hohes Ansehen in der Mannschaft, jeder freut sich für ihn.“

Schäfer selbst hätte sich andere Bedingungen für seinen dritten Saison-Einsatz in der Liga gewünscht - denn er spielte, weil Ricardo Rodriguez nach dem Tod der Mutter noch in der Schweiz weilt. „Ich hätte mir einen anderen Anlass gewünscht und freue mich, wenn Rici wieder zu uns stößt. Er ist kein Konkurrent, sondern ein Freund.“ Zu seiner Leistung meinte Schäfer: „Ich habe meinen Job gemacht - wie in der vergangenen Saison auch, wenn ich gebraucht wurde. Ich kann mich an kein Spiel erinnern, wo man hätte sagen müssen: Den alten Schäfer kann man nicht mehr gebrauchen.“

Seinen größten Kritiker konnte er allerdings auch am Samstag wohl nicht überzeugen: Söhnchen Elia (7), der in der Jugend des VfB Fallersleben kickt. „Er ist Stürmer“, so Schäfer schmunzelnd, „und wird an Toren gemessen, deswegen ist er mit dem Papa nicht immer so zufrieden.“ Einmal hatte es Schäfer gegen Bremen versucht - auch noch mit rechts. „Das war“, so der Linksverteidiger eine Stunde nach Abpfiff, „ja eher ein Schüsschen - ich weiß gar nicht, ob der schon angekommen ist...“

apa

Wo Trainer sonst ihre ersten Spielanalysen kundtun, beschränkte sich Dieter Hecking am Samstag auf ein schlichtes „Alles gut“.

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