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VfL Wolfsburg Mal hinten, mal zentral: Hasebe als Allzweckwaffe
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Mal hinten, mal zentral: Hasebe als Allzweckwaffe
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23:05 22.08.2011
Lichtblick bei der Pleite: Makoto Hasebe war in Gladbach noch der beste Wolfsburger Feldspieler. Quelle: Photowerk

„Sicher habe ich mich übers Tor gefreut“, erklärt Hasebe. Zumal der Japaner nicht wirklich ein Torjäger ist. In seinem fünften Jahr beim VfL war es erst sein dritter Treffer. Seinen bis dato letzten hatte er beim 4:2-Sieg gegen Hannover erzielt – in der Saison 2009/10. Doch Hasebes Freude am Freitag währte nur kurz: Ganze drei Minuten später erzielte Marco Reus das 1:1 – es war der Anfang vom Ende für den VfL.

„Wir haben immer zu weit weg vom Gegenspieler gestanden“, kritisiert der Mittelfeldspieler. Und: „Gladbach konnte immer in die Spitze spielen. Das konnten wir nicht unterbinden.“ Hasebe war einer von wenigen, die sich wehrten, die noch etwas versuchten. Doch es ehrt den 27-Jährigen, dass er sich selbst nicht von der Kritik ausnimmt – das Gegenteil ist der Fall. „Ich hatte zu viele Fehlpässe und Ballverluste“, erklärt Hasebe. „Ich habe versucht, Rhythmus ins Spiel zu bringen. Aber das ist mir nicht gelungen.“

Am Samstag tritt der VfL in Freiburg an – „bis dahin muss ich unbedingt noch etwas verbessern“, so der Japaner. Doch da ist er bei weitem nicht der einzige Wolfsburger.

tik