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Magaths Aus: So sehen es die Promis

VfL Wolfsburg Magaths Aus: So sehen es die Promis

Die Entlassung von Felix Magath - so sahen es Wolfsburger Prominente, so sah man es in der Sportszene.

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„Ich bedauere sehr, dass er gescheitert ist“: Rolf Schnellecke (l.) über das Aus von Felix Magath.

Alt-OB und VfL-Anhänger Rolf Schnellecke hatte großes Vertrauen in Magath gesetzt. „Ich bedauere sehr, dass er gescheitert ist“, so Schnellecke. Der Meistertitel werde immer mit Magaths Namen verbunden bleiben, doch die zuletzt schwierige Situation des VfL lasse keinen anderen Schluss als die Entlassung zu.

Genauso sieht es OB Klaus Mohrs , der sich zum Trainerwechsel sogar aus China meldete. „Magath hat sich durch den Gewinn der Meisterschaft ein Denkmal gesetzt. Dieses Ereignis wird in der Stadtgeschichte immer einen hohen Stellenwert haben.“ Aufgrund der „aktuellen desaströsen sportlichen Situation“ sei diese Entscheidung aber unumgänglich. Mohrs: „Die Stadt bedankt sich bei Felix Magath und hofft, dass ein Neuanfang wieder zu mehr Erfolg führt. Ich wünsche Lorenz-Günther Köstner alles Gute für die kommenden Wochen.“

Brunhilde Keiser vom gleichnamigen Uhrengeschäft in der Fuzo ist großer VfL-Fan: „Sportlich gesehen bin ich erleichtert, menschlich tut es mir für Herrn Magath leid.“

Auch der italienische Konsularagent Francesco Lo Iudice ist VfL-Fan, nahm Magaths Rausschmiss allerdings erleichtert zur Kenntnis: „Das hätte schon längst geschehen müssen.“

Dass ein Trainerwechsel der Mannschaft gut tut, davon ist Landtagsabgeordnete Angelika Jahns (CDU) überzeugt. „Jetzt gibt es wieder eine Chance für ein neues Miteinander.“

Goran Djurdjic , Chef des Casa Antigua, bedauert die Entlassung: „Ohne Magath wäre der VfL nie Meister geworden und die Mannschaft schon längst wieder abgestiegen“, ist sich der Gastronom sicher.

Als „konsequent“ bezeichnet Holiday-Inn-Chef Elmar Engisch den Trainerwechsel - besonders nach dem schlechten Ergebnis der letzten Spiele: „Die Verantwortlichen hatten jetzt gar keine andere Möglichkeit mehr.“

Jürgen Klopp , Coach von Borussia Dortmund: „So überraschend kommt das nicht. Das ist in diesem Job so, wenn du anhaltend keinen Erfolg hast. Mit diesem Damoklesschwert müssen wir Trainer leben.“

Ulli Wegner , Box-Trainerlegende, war über das Aus seines Kumpels enttäuscht, sagte: „Es war zuletzt eindeutig zu sehen, dass eine Gruppe von Spielern gegen ihn gespielt hat. Die sollten sich richtig schämen. Der Druck scheint zuletzt zu groß geworden zu sein, so dass ihn Herr Winterkorn nicht mehr unterstützen konnte.“

Siggi Reich , Wolfsburger Fußball-Idol: „Man konnte sehen, dass die Mannschaft nicht funktioniert hat, dass er nicht mehr richtig nah an ihr dran war. Ich habe mir große Sorgen um den Klassenerhalt gemacht. Aber es bleibt schwierig. Jetzt muss sich zeigen, was geht, bislang hat man von den Spielern nicht viel gesehen.“

Frank Plagge , VfL-Aufstiegsheld 1992: „Ich war immer ein Freund von Magath und seinen Methoden. So falsch kann das alles nicht gewesen sein.“ Aber, so Plagge: „Ich kann den Schritt jetzt nachvollziehen. Köstner ist da im Moment die beste Lösung.“

Charly Fliegauf, Manager des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg: „Kein Erfolg, viele Wechsel im Team - Magath hat viel Angriffsfläche geboten. Die Zahlen sprachen gegen den Trainer. Aber den Titel mit Wolfsburg kann ihm keiner nehmen.“

Thomas Strunz , Europameister, Ex-VfL-Manager: „Der Zeitpunkt überrascht, das Ergebnis nicht. Nach Abwägung sämtlicher Fakten war dies eine nachvollziehbare Entscheidung!“

ke/rau/hot

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