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VfL Wolfsburg Magath und Büskens: Ein Nicht-Verhältnis
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Magath und Büskens: Ein Nicht-Verhältnis
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23:00 20.09.2012
Eine Magath-Parodie? Der Facebook-Auftritt von Fürths Coach Mike Büskens im vergangenen Jahr.

Büskens und Magath haben beide eine Schalker Vergangenheit. Die von Büskens war sehr lang. Mit 24 Jahren wechselte er als Spieler von Fortuna Düsseldorf zu S04, wurde UEFA-Cup- und DFB-Pokal-Sieger, kickte noch in der Reserve und rückte dann in den Trainerstab – als Coach der Zweiten, als Interims- und Co-Trainer der Profis. Ein authentischer Typ, mit Leidenschaft für den Fußball und manchmal hintersinnigem Humor.

Als 2009 Magath Chef auf Schalke wurde, war Büskens königsblaue Zeit nach 17 Jahren schlagartig vorbei. Das tat dem heute 44-Jährigen weh. Vor der morgigen Begegnung mit Büskens schildert Magath den Ablauf so: „Als ich zum FC Schalke kam, habe ich immer gesagt, dass ich meine eigenen Trainer mitbringe. Dass es der Verein dann versäumt hat, Klarheit zu schaffen, ist nicht mein Problem.“ Und: „Wir haben nie zusammengearbeitet, deshalb haben wir auch keine besondere Beziehung zueinander.“

Einen Job im Nachwuchs auf Schalke wollte Büskens 2009 nicht übernehmen, behielt zwar (bis heute) seinen Wohnsitz in Gelsenkirchen, verließ aber den Verein, heuerte in Fürth an und führte das Team im Mai zum Aufstieg. Ohne Magath, sagt Büskens, wäre er nicht in Fürth gelandet, darum sei er dankbar.

Im März des vergangenen Jahres warb Büskens mit einem Video für den klubeigenen Facebook-Auftritt und rührte dabei in einer Teetasse. Es sah aus wie eine Parodie auf Magaths erstes Facebook-Video. War‘s eine Retourkutsche? „Nein“, antwortete Büskens damals trocken. „Das war Zufall, ich trinke halt auch gerne Tee...“

apa