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Aktuell Magath trauert um Kuno Klötzer

VfL Wolfsburg Magath trauert um Kuno Klötzer

Der Mann, der Felix Magath in die Bundesliga holte, ist tot: Kuno Klötzer starb am Samstag im Alter von 89 Jahren in Hamburg. „Ritter Kuno“, wie er genannt wurde, war eine Fußball-Trainerlegende und Magaths erster Coach beim HSV.

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Europapokal-Triumph 1977: HSV-Trainer Kuno Klötzer (l.) mit seinem Spielmacher Felix Magath.

Was jedoch kaum bekannt ist: Klötzer, der aus dem Erzgebirge stammt, startete nach dem Krieg seine Spielerkarriere in Helmstedt, feierte dort den Aufstieg in die Verbandsliga, wurde Spielertrainer. Bekannt wurde er als Bundesliga-Trainer von Fortuna Düsseldorf, dem HSV und der Hertha. Als eine Verletzung nach einem Autounfall seine Trainer-Laufbahn beendete, stand er bei Werder Bremen unter Vertrag – sein eilig verpflichteter Nachfolger Otto Rehhagel blieb dann 13 Jahre lang.

Als HSV-Trainer holte Klötzer 1976 Magath aus Saarbrücken nach Hamburg, war so etwas wie der Entdecker des heutigen VfL-Chefs. 1977 holten Coach Klötzer und Spielmacher Magath zusammen den Europapokal der Pokalsieger. Über Magaths Methoden als Trainer heute hat Klötzer einmal gesagt: „Dass er jetzt so hart ist, wundert mich. Damals deutete jedenfalls nichts darauf hin...“

Für Magath war Klötzer „ein Trainertyp, wie es ihn heute nicht mehr geben kann – freundschaftlich-rustikal“. Zur Beerdigung wäre Magath sehr gern nach Hamburg gereist. „Aber ich befürchte, das wird meine Arbeit hier in Wolfsburg nicht zulassen.“

apa

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