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VfL Wolfsburg Kruse: Erst mal darf er beim VfL bleiben...
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Kruse: Erst mal darf er beim VfL bleiben...
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23:00 22.03.2016
Hängende Schultern, schwarzer Kapuzenpulli: Max Kruse beim Gang ins VfL-Center. Quelle: Imago

Nachdem Kruse am Dienstagvormittag am VfL-Center angekommen, mit hängenden Schultern und schwarzem Kapuzenpulli ins Gebäude geschlichen war, ging er zum Gespräch bei Trainer Dieter Hecking. Anschließend spulte der 28-Jährige im Kraftraum ein individuelles Programm ab, war beim Mannschaftstraining nicht auf dem Platz - in Anbetracht der zahlreichen Kamerateams, die am Dienstag vor Ort waren, eine Schutzmaßnahme, wie der VfL-Coach erklärte: „Das muss er nicht durchmachen.“

Auf Kruse prasselt nach seinen zahlreichen Ausrutschern jetzt viel ein. Bundestrainer Jogi Löw hatte ihn am Montag aus dem Kader für die nächsten Länderspiele gestrichen. Auch das war Thema beim Gespräch mit Hecking am Dienstag. „Es ist wichtig, dass man seine Meinung zu den Dingen einmal hört, bevor wieder irgendwelche Gerüchte aufkommen“, erklärt Hecking, der davon ausgeht, dass Kruse am Mittwoch wieder normal am Training teilnehmen wird. „Alles andere werden wir intern besprechen“, so der Coach.

Von einer Freistellung seines Skandalstürmers geht Hecking „im Moment nicht aus“. Doch ob Kruse noch über das Ende der Spielzeit hinaus eine Zukunft in Wolfsburg hat, hängt von seinem Verhalten in den nächsten Wochen ab. Nach WAZ-Informationen wird sich auch der von VW geführte Aufsichtsrat intensiv mit dem Thema beschäftigen. Gerade in Zeiten des Abgasskandals reagiert der VfL-Eigner sensibel auf solche Themen, weitere schlechte Schlagzeilen kann in Wolfsburg gerade niemand gebrauchen. Am Dienstagnachmittag eilte jedenfalls Tobias Sander, einer von Kruses Beratern, in die Geschäftsstelle - es gibt viel zu bereden.

tik

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