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VfL Wolfsburg Kritik am Wechsel: Allofs gelassen
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Kritik am Wechsel: Allofs gelassen
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22:45 16.11.2012
Haben nicht den gleichen Blick auf die Dinge: VfL-Manager Klaus Allofs (r.) und sein Mainzer Kollege Christian Heidel. Quelle: imago sportfotodienst
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Die Umstände des Wechsels stoßen Heidel bitter auf. „Abgesehen davon, dass ich einen Wechsel unter der Saison zu einem Liga-Konkurrenten nicht gut finde, halte ich es für sehr, sehr bedenklich, wenn es jetzt schon losgeht, dass auch für Funktionäre Ablöse gezahlt wird“, so der Mainzer.

Allofs bleibt auch angesichts der Vorwürfe entspannt. „Es ist in allen Dingen so, dass es nicht nur eine Meinung gibt. Ich kann verstehen, dass man es kritisch sehen kann, wenn unter der Saison gewechselt wird.“ Aber der VfL-Manager stellt auch klar: „Ich war 13 Jahre in Bremen, da kann man schon von Vereinstreue sprechen. Ich glaube, es ist nicht so einfach, mich in die Schublade zu stecken, dass ich irgendwo als Söldner antrete.“ Dass es bei Trainern und Funktionären keine Wechselfristen wie bei Spielern gibt, sei nun mal bekannt. „Ich halte es nicht für nötig, dass das extra geregelt werden muss“, so Allofs.

Die kritische Äußerung von Heidel sei bisher die Ausnahme gewesen. „Ich habe an die hundert Nachrichten bekommen. Fast ausnahmslos waren sie positiv. Selbst aus Bremen habe ich Verständnis bekommen“, verrät Allofs, der auch beim VfL gut aufgenommen wurde: „Es ist etwas Besonderes nach 13 Jahren bei einem Verein an einen neuen Arbeitsplatz zu gehen. Wenn man dann so positive Resonanz spürt, verdrängt die Erleichterung darüber die Erschöpfung einer anstrengenden Anfangsphase.“

rs

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