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Aktuell Köstner wird sauer

VfL Wolfsburg Köstner wird sauer

Vor dem Spiel gegen den Hamburger SV war Lorenz-Günther Köstner laut geworden, gestern Abend analysierte der Interimstrainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten dagegen mit ruhiger Stimme. Aber dennoch messerscharf. Er legte nach nur zwei Punkten aus der englischen Woche seinen Finger in die Wunde.

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Unzufrieden: VfL-Trainer Lorenz-Günther Köstner.

Quelle: Photowerk (bb)

Keine Frage, der VfL spielt unter Köstner wieder besseren Fußball, aber er steckt nach dem 1:1 im Nord-Duell weiterhin im Tabellenkeller der Liga. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit gegen Hamburg wie schon in Gladbach viele Chancen. Aber die Effizienz ist uns abgegangen“, kritisierte der Coach. Dann legte er nach: „Die Geilheit auf ein Führungstor ist uns abhanden gekommen. Das war, als wir noch Tabellenletzter waren, anders!“ Deutliche Kritik von Köstner, die er in seiner Amtszeit bislang nie so öffentlich gemacht hatte wie gestern Abend.

Als es dann unter ihm besser lief, „ist zu früh und zu schnell an andere Ziele gedacht worden. Darüber müssen wir uns ernsthaft unterhalten.“ Was Köstner damit sagen wollte: Mit gerade einmal 16 Punkten aus 15 Spielen und Platz 15 in der Tabelle sollten sich die Profis zunächst einmal auf die brisante Lage in der Liga konzentrieren - und nicht an das Ziel Europa denken.

Wieder ein Nord-Duell in Wolfsburg, wieder ein 1:1, wieder war für den VfL am Ende mehr drin: Wie schon acht Tage zuvor gegen Werden Bremen gab‘s gestern gegen den Hamburger SV eine Punkteteilung. Und wieder kassierte der VfL das erste Gegentor der Partie, diesmal durch Maximilian Beister. Für den Ausgleich vor 28.200 Zuschauern sorgte Simon Kjaer mit seinem ersten Saisontreffer.

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Köstner kritisiert die Profis - die Profis selbst zeigten sich aber auch selbstkritisch: „Wir haben nicht so ins Spiel hineingefunden, wie es sein sollte. Wir haben uns in der ersten Halbzeit Probleme gemacht, wo keine waren. Nach der Pause haben wir das dann viel besser gemacht“, meinte VfL-Kapitän Diego Benaglio, „wir sind uns der Situation bewusst, wissen, dass wir nach unten nicht viel Vorsprung haben.“

eh

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